Jesus immer im Mittelpunkt
Erster Gottesdienst mit Pfarrer Stephan Rödl

Die katholischen Gläubigen von Neunkirchen und Mantel haben einen neuen Hirten. Pfarrer Stephan Rödl feierte am Samstag erstmals Gottesdienst mit den Angehörigen der Pfarreiengemeinschaft.

Weiden/Neunkirchen. Zahlreich begrüßten die Gläubigen der Pfarrgemeinden St. Dionysius und St. Peter und Paul Mantel am Samstag ihren neuen Pfarrer im Gotteshaus in Neunkirchen. Im ersten Gottesdienst mit Stephan Rödl sagte Kirchenpfleger Willibald Fuchs, dass man sich sehr freue, ihn bei sich zu haben. "Wir wünschen uns ein gutes Miteinander, ein offenes Herz für die Sorgen und Anliegen aller Pfarreienmitglieder und ein fruchtbares gemeinsames Arbeiten zum Wohle aller", sagte Fuchs.

Zusammen mit Pfarrvikar Dr. Bruno Kasanga Ndala zelebrierte Pfarrer Rödl den Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Dionysius in Neunkirchen. In seiner Predigt ging der Geistliche auf Jesu Ankündigung seines Leidens ein und auf Matthäus 16:26. Dort heißt es: Was nützt es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und Schaden an seiner Seele nimmt? Es gelte, sich "zurückzunehmen, sich zu beugen und das eigene Ich zu überschreiten".

Am Schluss der von Organist Ludwig Reichl eindrucksvoll untermalten Messe lobte Pfarrer Rödl die Gläubigen mit folgenden Worten: "Ich war jetzt sieben Jahre in Landshut in Niederbayern. Die Oberpfälzer können fünf Mal so laut singen."

Nach dem Gottesdienst waren alle zu einem Kennenlern-Empfang im Pfarrheim eingeladen. Der neue Priester ist gebürtiger Regensburger. Er studierte Theologie in seiner Heimatstadt und in München. Zudem hat er Wirtschaftsjura und Management studiert. Nach Stationen als Diakon in Kümmersbruck sowie als Kaplan in Viechtach und Neunburg vorm Wald war er sieben Jahre als Pfarrer in Landshut tätig. Zum Priester geweiht worden war Stephan Rödl im Jahr 2006. Der jetzt 38-Jährige betonte, dass "Jesus immer im Mittelpunkt" stehen müsse. Dazu zitierte Rödl seinen Primizprediger Pfarrer Helmut Huber, einen gebürtigen Hirschauer: "Geh mutig neue Wege der Seelsorge, aber achte darauf, dass sie vom Altar ausgehen und zu ihm zurückgehen."

Ich war jetzt sieben Jahre in Landshut in Niederbayern. Die Oberpfälzer können fünf Mal so laut singen.Pfarrer Stephan Rödl
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