Klares Signal der Stadt
Eingewanderte Krebse nicht umsetzen

Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht. Die Stadtverwaltung sieht die Krebsrettungsaktion von Bürgern im Mühlbach (Bild) sehr kritisch. Es sei erstaunlich, "dass die Tierschützer nicht erkannt haben, dass es sich bei den Krebsen um keine schutzwürdige einheimische Art handelt".

Letzteres bestätigt laut Mitteilung Amtstierärztin Dr. Barbara Bäumler. Weiter zitiert die Stadt Fischereivereins-Chef Thomas Albert: "Es handelt sich hierbei um den amerikanischen Signalkrebs, der sich bei uns leider extrem vermehrt und unseren heimischen Edelkrebs verdrängt. Außerdem ist diese invasive Art Überträger der Krebspest. ... Im Fischereirecht ist verankert, dass der amerikanische Signalkrebs in unsere Gewässer nicht eingesetzt oder umgesetzt werden darf." Bei Verstößen droht laut Stadt eine Verfolgung wegen einer Ordnungswidrigkeit.

Die Trockenlegung des Mühlbachs sei mit dem Umweltamt abgesprochen gewesen und "für Flora und Fauna so schonend wie möglich" erfolgt. Durch die Umsiedlung bestehe die Gefahr, dass sich das Problem ausdehne. "Wenn nun der Weidingbach aufgrund der Tiefbaumaßnahmen auch abgelassen wird, muss eine weitere Umsiedlung dieser Krebse dringend unterbleiben." Bild: mic
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