Klinikum Weiden verstärkt vorbeugende Maßnahmen gegen weitere Infektionen
Mund-Nase-Schutz gegen Influenza

Das Klinikum Weiden verstärkt die Maßnahmen gegen eine Ausbreitung der Influenza. (Foto: Friso Gentsch/dpa)

Die Zahl der an Influenza Erkrankten nimmt weiter zu. Aus diesem Grund kündigt das Klinikum Weiden in einer Pressemitteilung eine Verstärkung der Präventionsmaßnahmen an. Infizierte Personen sollen besser versorgt und weitere Ansteckungen verhindert werden.

"Aufgrund der Menge an Nachweisen, die derzeit eingehen, müssen wir davon ausgehen, dass weitere Patienten im Klinikum behandelt werden müssen", so Dr. Thomas Egginger, Ärztlicher Direktor der Kliniken Nordoberpfalz AG. Schwer erkrankte Personen werden stationär aufgenommen und zentral auf einer Infektionsstation untergebracht. Betreut werden sie überwiegend von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Klinikums, die einen Vierfach-Impfstoff gegen Influenza erhalten haben.

Die vorbeugenden Maßnahmen beziehen sich auch auf die Notaufnahme: Alle hier eingelieferten Patienten mit Atemwegsbeschwerden werden auf Influenza getestet. "Bei einem positiven Befund und wenn eine stationäre Behandlung erforderlich ist, erfolgt diese auf einer zentralen Station", heißt es in der Pressemitteilung des Klinikums. In der Notaufnahme wartende Personen werden gebeten, sich die Hände zu desinfizieren und einen bereitgestellten Mund-Nase-Schutz zu tragen. Dies gelte sowohl für Patienten als auch für deren Angehörige.

Das Klinikum bittet Menschen, die sich krank fühlen und Patienten im Klinikum besuchen wollen, von diesen Besuchen abzusehen. "So kann verhindert werden, dass mögliche Infekte zu Patienten getragen werden, die in vielen Fällen ein bereits angeschlagenes Immunsystem haben", erläutert Egginger. In Bereichen, in denen Influenza-Patienten behandelt werden, arbeiten nicht geimpfte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums mit Atemschutzmasken. "Der normale Klinikbetrieb ist davon nicht betroffen, es entstehen keine Versorgungsprobleme. Bei den Maßnahmen handelt es sich um reine Vorsichtsmaßnahmen. Wir tun alles dafür, um eine Weiterverbreitung zu verhindern", so Egginger.

Neben der Ärztlichen Direktion seien der Infektiologe Werner Heinz sowie die Abteilung für Hygiene und Infektionsprävention eng eingebunden. Das Klinikum sei "vorbereitet auf das, was möglicherweise noch kommen könnte".
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