Kolpingplatz schon mit Markierungen
Sperrung trotz Zusatzarbeiten aufgehoben

Neue Linienführung der Fahrspuren aus den Zufahrten zum Adolf-Kolping-Platz. Um 16.01 Uhr entfernten die Arbeiter die Sperrschilder. Die Autofahrer haben sich gut zurechtgefunden, stellt Heinrich Rewitzer, stellvertretender Sachbearbeiter Verkehr bei der Polizei (links), in der Schillerstraße fest. Im Fokus der Polizei stehen nun die Radfahrer, für die der Kolpingplatz umgebaut wurde, um für sie Sonderspuren einzurichten. Bild: Wilck

Zunächst die große Aufregung: Die Sperrung des Adolf-Kolping-Platzes dauert länger als angekündigt. Nicht am Montag morgen, sondern erst am späteren Nachmittag verschwinden nach und nach die Sperrschilder. Doch die Verzögerung der Verkehrsfreigabe hat durchaus Sinn. Die Bauarbeiten selbst liefen nämlich mustergültig. "Das war eine logistische Herausforderung für die drei Bau-Trupps", betont Christian Pirner, stellvertretender Leiter des Tiefbauamtes. "Die haben das prima durchgezogen."

Da auch das Wetter mitspielte, begann noch am Sonntagabend die Vorbereitung für die Markierungsarbeiten. Das Bauteam entschied, die Vollsperrung nicht am Montagmorgen aufzuheben, sondern die Fahrbahnmarkierungen, die erst im Laufe der Woche und "unter Verkehr" geplant waren, sofort aufzubringen. "Besonders an den schwierigen Stellen geht's schneller, wenn die Autos draußen sind", erklärt Pirner. Entgegen aller Befürchtungen sei die Sperrung der verkehrsreichsten Kreuzung in der Innenstadt verkraftbar gewesen. Restarbeiten für die Markierungen, die den Verkehr nicht beeinträchtigen, sind noch im Lauf der Woche nötig.
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