23.03.2018 - 09:28 Uhr
Weiden in der Oberpfalz

Kommentar zur Tempo-30-Zone Zeichen für mehr Rücksicht

Diese Wette hätten wir glatt verloren. Dass die Stadträte im Hauptverwaltungs- und Umweltausschuss dermaßen aufs Gaspedal treten und in der gesamten nördlichen Innenstadt, zwischen Sedan- und Gabelsbergerstraße sowie zwischen Lederer- und Prinz-Ludwig-Straße eine ungewöhnlich große Tempo-30-Zone einrichten, war nicht unbedingt zu erwarten. Schließlich gab es auch noch die Abwarten-Variante. Die empfiehlt, erst einmal die Verkehrsentwicklung nach der Eröffnung des NOC-Einkaufscenters zu beobachten und erst dann zu entscheiden. Selbst die Verkehrsbehörde hatte sich für diese Lösung ausgesprochen.

von Volker Klitzing Kontakt Profil

Nun also dieses mutige Vorangehen des weitaus größten Teils der Stadträte im HVA. Gut so. Grundsätzlich ist es ein Zeichen, insgesamt langsamer zu fahren und mit mehr Rücksicht auf die anderen Verkehrsteilnehmer zu reagieren.

Die neue Zone sollte uns aber auch nicht den Blick verstellen, dass die Umstellung Probleme mit sich bringen könnte. Wer in der Asyl- oder in der Sonnenstraße seit vielen Jahren an seine Vorfahrt gewöhnt ist, muss sich auf rechts vor links einstellen. In der Umstellungszeit könnte es durchaus zu vermehrten Unfällen kommen. Aber vielleicht lehren uns die Verkehrsteilnehmer eines Besseren. Dann hätten wir mit Freude eine zweite Wette verloren.

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