Kommunikationsgewerkschaft Deutscher Postverband warnt vor Stellenstreichungen bei Postbank
Bittere Botschaft

Keine erfreuliche Weihnachtsbotschaft hat Bernhard Hübl, Regionalbetreuer der Kommunikationsgewerkschaft Deutscher Postverband. Er sieht in der Digitalisierung der Bankenlandschaft große Probleme.

"70 bis 80 Prozent werden verschwinden. Ein Personalabbau bis 50 000 Mitarbeiter ist möglich", warnte Hübl beim Weihnachtsstammtisch des Ortsverbandes im Gasthof Dagner. Auch die Postbank werde in nächster Zukunft Filialen streichen und auf Automatisierung umstellen. "Dass dadurch Personal gefährdet ist, steht außer Zweifel."

Wegen des brutalen Preiskampfs in der IT-Branche sei bei der Deutschen Telekom bereits wieder eine Umstrukturierung im Gang. "Das geht zu Lasten des Personals, denn das T-Systems wird aufgeteilt", signalisierte Hübl. Ein Teil der Beschäftigten könne am Standort bleiben, der andere müsse wechseln. Kollegen müssten viele Kilometer zum Dienstort in Kauf nehmen. Bei der Deutschen Post erfolge zurzeit die Zusammenlegung von Zustellstützpunkten, fuhr Hübl fort. Auf viele Zusteller kämen weitere Belastungen zu, prophezeite der stellvertretende Landesvorsitzende.

Mit den Grüßen des Landeschefs Edwin Then ehrte Bernhard Hübl für 50-jährige Treue zur DPVKOM Reinhard Ibisch, für 40 Jahre Wolfgang Sailer.
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