Leserbrief
In normalen Zeiten Tierquälerei

Wie verhindert man Krankheiten? Doch nur durch ein gesundes Immunsystem, das durch frische Luft, Bewegung in freier Natur und gesunde Ernährung entsteht. Momentan läuft es anders herum. Tiere werden in muffige Ställe hineingezwängt, damit sie nicht krank werden. Dabei sind bereits Tiere krank geworden, die schon immer in abgeschlossenen Ställen leben mussten. Man hat sie alle getötet, auch die gesunden, vorsorglich natürlich.

Nun haben die Behörden wieder einmal eine allgemeine Stallpflicht verordnet, wie vor zehn Jahren. Das heißt, gesunde Tiere, die genüsslich in der Erde scharrten oder im Weiher schwammen, dürfen nicht mehr naturgemäß leben, sondern werden von Bürokraten und Tiermedizinern zur Sicherheitsverwahrung verdammt. In normalen Zeiten würde man so etwas Tierquälerei nennen. Das Töten gesunder Wirbeltiere ist fraglich, einen vernünftigen Grund hierfür muss man konstruieren. Des weiteren scheinen die Verantwortlichen nicht zu wissen, dass die Natur in Füchsen, Elstern u. a. eine eigene Gesundheitspolizei hat, die wiederum dieses Aas zum Überleben braucht. Komisch, dass diese Aktionen, die man durch gezieltes Suchen von verendeten Wildvögeln inszenieren kann, immer in die Vorweihnachtszeit fallen.

Barbara Blöderl, 92726 Waidhaus
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