Leserbrief
Stillen das Wertvollste

Zum Beicht "Baby im Stadtrat":

Die SPD-Stadträtin Diana Liberova bringt ihr Baby mit in die Stadtratssitzung. Eigentlich sollte es der Normalfall sein und keine Ausnahme, die einen Pressebericht wert ist.

Zum Lehrer-Medientag war ein drei Monate altes Baby in der Redaktionssitzung dabei, meine Tochter. Ich fühlte mich willkommen und es gab von allen Seiten anerkennende Blicke. Sie durfte dabei sein, als die Redakteure kritisch über die aktuelle Ausgabe sprachen und die Themen für den nächsten Tag zusammenstellten. Das war sehr interessant, die Arbeitsweise kennen zu lernen und zu erfahren, wie unsere Zeitung entsteht. Das Baby saß auf dem Schoß, folgte dem Gespräch, schaute den Menschen in die Gesichter, lächelte, meldete sich zu Wort und trank an der Brust, während die Sitzung lief.

Der Bezirksrätin Catrin Seel stimme ich zu: Es ist richtig, dass man als stillende Mutter nicht sein Mandat ruhen lassen kann. Das Füttern von abgepumpter Muttermilch stellt einen gewissen Aufwand dar, der nach Möglichkeit vermieden werden kann. Ich will mein Baby lieber mit frischer Nahrung versorgen. Stillende Mütter leisten einen wertvollen Beitrag zur Gesundheitsvorsorge. Diese Form der Ernährung ist das Beste fürs Baby.

Kathleen Walberer, 92676 Eschenbach
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