Leserbrief zu manipulierten Wahlen
Von Putin kaum noch zu toppen

Zu manipulierten Wahlen:

Parteien befürchten (Wahl-)Manipulation durch Putin: Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die Wählermanipulation durch die etablierten Parteien nur zu gut funktioniert. Jede der im Bundestag vertretenen Parteien bringt, mit Steuermitteln bezahlt, ihren eigenen Mythos unters Volk: Die einen sollen die Arbeitervertreter sein (was vielleicht vor fast Hundert Jahren richtig war) und die anderen gehen mit ihrem C in jede Wahlschlacht. Auch Vertreter von kleinen Mittelständlern soll es früher gegeben haben, friedfertige Umweltfreunde sind auch erfolgreich unterwegs. Das Erschreckende ist, dass diese Partei-Mythen vor allem die Älteren durch lebenslange Manipulation so verinnerlicht haben, dass ihnen Wahlfreiheit psychisch nicht mehr möglich ist. Die einen glauben, ihre (Arbeiter-)Klasse zu verraten, wenn sie nicht rot wählen. Die Anderen sehen in jedem einen Ungläubigen, der nicht "C" wählt. Die letzteren haben Manipulation in Bayern so auf die Spitze getrieben, dass alles Gute, welches der Staat und seine fleißigen Bürger leisten, als reine eigene Partei-Leistung erscheint. Stellen Sie sich mal vor, wir hätten eine rote Regierung in Bayern. Und deren Erfolge würden auch zwischen den Wahlen immer in weiß-blau mit bayrischem Wappen veröffentlicht. Die meisten Schwarzen würden nicht merken, dass in München nicht mehr ihre Partei regiert. Und die Roten würden zweifeln. Das ist Manipulation. Erfolgreich über Jahrzehnte in den Gehirnen etabliert. Da muss sich Putin anstrengen, wenn er das toppen will.

Konrad Dippel, 92724 Trabitz
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