04.04.2018 - 15:44 Uhr
Oberpfalz

Magazin "Servus in Bayern" berichtet über Weidener Brezenbäckerei "Knobberl" in Hochglanz

Wir lesen von der Waldschnepfe, die den Frühling bringt, vom Gewürz Thymian und von der Birke, der "Pflanze des Monats". Andere Geschichten widmen sich etwa einem Wirtshaus in München, das bayerische Tradition mit ökologischen Bewusstsein paart, und der Bierwerk-Kreativbrauerei in Lauf an der Pegnitz. Bodenständigen bajuwarischen Lifestyle in Hochglanz - darauf setzt das Magazin "Servus in Bayern". Eine 110-jährige Brezenbäckerei aus Weiden fällt da keineswegs aus dem Rahmen.

Das Monatsmagazin "Servus in Bayern" findet in der April-Ausgabe Geschmack an den Beyer-Brezen. Bild: Schönberger
von Ralph Gammanick Kontakt Profil

Natürlich - unter der Rubrik "Gutes von Daheim" geht es um die Beyer-Brezen. Die "Servus"-Leser erfahren nicht nur, dass die Bäckerei bereits seit 1908 besteht und nun seit fünf Jahren in vierter Generation von Philipp Beyer geführt wird, sondern auch detailgenau, dass hinter der täglichen Produktion eine richtige Wissenschaft steckt. Beispielsweise, wenn der 37-jährige Chef das Gebäck beschreibt: "Die klassische Beyer-Breze hat eine dezent salzige und laugig-nussige Note und einen vollmundigen Teiggeschmack. Gleichzeitig ist sie würzig, mit einem unaufdringlichen Malzton." "Ein hoher Anspruch", befindet der Verfasser des Artikels.

Bereits um 22 Uhr, so schildert er, beginne der "Arbeitstag" "in der urigen Backstube gegenüber der Herz-Jesu-Kirche". Beyer: "Wir arbeiten ganz klassisch ohne Gärverzögerung. Wir lassen dem Teig seinen Rhythmus. Rechtzeitig zum Frühstück sind die Brezen fertig." Nach altem Familienrezept "ohne chemische Backmittel und Zusatzstoffe" würden sie gebacken. Zu Ehren kommt auch die Backkunst von Werner Berger , der seit über 40 Jahren am dreistöckigen Steinbackofen arbeite. Bei Philipp Beyer macht der "Servus"-Autor gar Liebe zum Produkt aus. Lieblingsteil des 37-Jährigen sei das "Knobberl", das Endstück der Breze. Beyer: "Ein Knobberl in formvollendeter Tropfenform, das ist ein Qualitätsmerkmal und Zeichen für traditionelle Handarbeit. Das kriegt keine Maschine der Welt so hin."

Das Heft "Servus in Bayern" ist seit 2012 ein Ableger von "Servus in Stadt und Land", mit 125 000 verkauften Exemplaren das erfolgreichste Monatsmagazin in Österreich. Verantwortlich ist dafür die "Red Bull Media House GmbH", die auch den Fernsehsender "Servus TV" betreibt.

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