21.06.2017 - 18:26 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

„Melvin Jones Fellow“ der Lions für Kurt Hannuth: Eine Million Euro für guten Zweck

Unter seiner Verantwortung schüttete das Hilfswerk des Lions-Clubs Weiden in den vergangenen zehn Jahren mehr als eine Million Euro für wohltätige Zwecke aus: Für außergewöhnliche Verdienste ehrt Lions International Kurt Hannuth mit der höchsten Auszeichnung, dem "Melvin Jones Fellow".

Der scheidende Präsident des Lions-Clubs Weiden, Robert Beer, mit (von links) Neumitglied Stephan Oetzinger, District-Governor Peter Gröger, Governor a. D. Gerd Moser, der neue Präsident Wolfgang Wagner, Mitgliederbeauftragter und 1. Vizepräsident Frank Wohl, der mit dem "Melvin Jones Fellow" ausgezeichnete Kurt Hannuth, Activity-Beauftragter Michael Richthammer und Clubmaster Johannes Baier. Bild: cf
von Clemens Fütterer Kontakt Profil

Der Chef von 1638 Lions-Mitgliedern in Bayern-Ost, District-Governor Peter Gröger, händigte dem Vorsitzenden des Lions Hilfswerks persönlich den Orden aus: im stilvollen Rahmen der "Ladies Night", Höhepunkt des Lions-Jahres. Gröger würdigte Hannuths "Einsatz für eine bessere Welt" und seinen "Mut, Gutes zu tun". Allein an die von ihm betreute Aktion "Not und Leid in Weiden" (Hilfe für Alleinerziehende") flossen 140 000 Euro. In seiner bescheidenen und humorvollen Art dankte Kurt Hannuth für die Auszeichnung, die einen Ausdruck der Wertschätzung darstelle.

Den "Melvin Jones Fellow" im Lions-Club Weiden tragen auch Dr. Dr. Frank Wohl (Zahngold-Aktion) und der ehemalige Governor Gerd Moser.

Gesellschaft dienen

In diesem Jahr spendet der Lions Club Weiden voraussichtlich 150 000 Euro: u. a. 100 000 Euro an das regionale Rote Kreuz und mehr als 10 000 Euro an den Weißen Ring. Die Zahn-Altgold-Aktion und das "Löwen-Fest" bescheren den überwältigenden Teil der gemeinnützigen Einnahmen. Der scheidende Präsident der Weidener Lions, Robert Beer, sprach von einem "agilen Club", der von der Mitwirkung vieler Mitglieder getragen werde: von "Event-Manager" German Schieder bis zu Activity-Beauftragtem Michael Richthammer.

Beer richtete in seinem Präsidenten-Jahr den Fokus auf Toleranz und Kommunikation. Er lobte die hohe Präsenz, die Vertiefung der Freundschaften über Altersgrenzen hinweg und die ausgeprägte Bereitschaft, in der Freizeit etwas Gutes zu tun und der Gesellschaft zu dienen.

Ausdrücklich betonte Robert Beer die "gute Atmosphäre" durch die Einbindung der Damen. Stellvertretend überreichte er seiner Ehefrau Christine einen Blumenstrauß. Herzlich begrüßte Präsident Beer das Neumitglied Stephan Oetzinger, dem er für die politische Karriere "die Daumen drücke" und ihm für die "sehr klare Sprache" dankte. Lions International ehrte für langjährige Mitgliedschaft Johannes Baier und Hans-Peter Lang (10 Jahre), Wolfgang Würschinger (20 Jahre), Pater Albrecht Herrmann und Harald Märtin (25 Jahre) sowie Albert Sebald (45 Jahre).

Vorbildfunktion

Robert Beer würdigte das "absolut harmonische und vertrauensvolle Zusammenwirken" mit dem neuen Präsidenten Wolfgang Wagner (bisher Sekretär). Wagner betonte die Vorbildfunktion der Lions im Werte-System und in der Gesellschaft.

Helfen können wir nur, wenn die Clubs starke Aktionen durchführen.Distrikt-Governor Dr. Peter Gröger Lions-Clubs Bayern-Ost

 

 

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