Michael Weißmann stellt sich vor
Diakon und Direktor der Caritas

Der neue Caritasdirektor Michael Weißmann (Dritter von rechts) besuchte die Adventsfeier des Seniorenheims St. Konrad. Über den Besuch aus Regensburg freuten sich Pfarrer Johannes Lukas und Heimleiter Martin Kneidl (von rechts). Bild: Konrad
"Er war schon einmal hier", sagt Pfarrer Johannes Lukas zur Einstimmung. "Bei seiner Amtseinführung vor 14 Jahren. Wir haben in der Seelsorge gearbeitet, ich als Kaplan, er als Diakon." Nun stellt sich Michael Weißmann erneut im Seniorenheim St. Konrad vor. Dieses Mal als neuer Direktor der Caritas. Lukas und Weißmann verbrachten gemeinsam zwei Jahre in Regensburg. "Mir ist ein Bild gekommen", sagt Weißmann in Richtung Lukas. "Wir, gemeinsam im Biergarten mit dicken Zigarren." Das ist jetzt mehr als 15 Jahre her.

Seither war Weißmann in Regensburg acht Jahre Klinikseelsorger und sieben Jahre Leiter der katholischen Ehe-, Familien- und Lebensberatung. Der 47-jährige Vater zweier Kinder will auf der Adventsfeier von St. Konrad die besinnliche Zeit genießen."Ich bin es noch nicht gewohnt, Direktor der Caritas genannt zu werden", sagt er zu Beginn seiner Rede. Seit Dezember trägt der gebürtige Regensburger diesen Titel. Nach der Ausbildung zum Krankenpfleger studierte Weißmann Theologie. Seit 2001 ist er ständiger Diakon.

"Ich glaube, das ist die größte Neuerung: Ein Diakon als Leiter der Caritas." Doch sprachlich sei das korrekt: Die griechische Bedeutung von Diakon sei schließlich Diener oder Helfer. Bischof Manfred Müller habe ihnen das bei der Weihe mitgegeben: "Im Dienst des Wortes, Altares und der Liebe ist der Diakon für alle da." Weißmann freut sich, mit den lebenserfahrenen Menschen zu feiern. "Das ist immer intensiv." In einer kurzen Andacht erinnert er an Jesu Wort: "Ich bin das Licht", habe er gesagt. "Sein Wort gibt uns Orientierung." Genauso sollten wir Licht sein und die Welt hell werden lassen. Er bedankt sich bei der Leitung, den Mitarbeitern und den Helfern für die besinnliche Feier im Seniorenheim. "In einer solchen dichten Atmosphäre bekommen wir ein Gefühl, dass wir zusammengehören."
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