23.03.2018 - 20:16 Uhr
Weiden in der Oberpfalz

Musikalisches Erlebnis: Osterkonzert mit jungen Musikern aus aller Welt in Max-Reger-Halle Gemeinsame Sprache: Musik

Ein großartiger konzertanter Musikgenuss und ein prächtiges gesellschaftliches Erlebnis erwartet die Besucher am Ostermontag ab 17 Uhr in der Weidener Max-Reger-Halle. Über 100 junge Musiker aus aller Welt treffen sich zum Osterkonzert.

Junge Musiker aus aller Welt werden den Besuchern des Osterkonzertes in der Max-Reger-Halle in Weiden auch in diesem Jahr einen musikalischen Hochgenuss bereiten. Archivbild: Karin Wilck
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(gv) Das Osterfestival der Jungen Orchesterakademie findet nun zum 24. Mal in der nördlichen Oberpfalz statt, veranstaltet vom Weidener Rotary-Club. Der Erlös fließt in die Kasse des Weidener Klinikums zugunsten krebskranker und schwerkranker Kinder.

Man muss sich das ganz einfach vorstellen: Da treffen sich eine Woche vor Ostern rund junge Musiker aus aller Welt. Sie kommen aus über dreißig verschiedenen Ländern - aus Süd- und Nordamerika, Asien und natürlich aus Europa. Sie kennen sich nicht, sie haben sich noch niemals gesehen - ihre gemeinsame Sprache ist die Musik. Fast alle kommen sie mit dem Flugzeug. Sammelpunkt ist der Münchner Flughafen.

Jahreshöhepunkt

Von dort werden die jungen Musiker per Zug nach Weiden geleitet und von hier aus per Shuttle-Bus zum Jugendheim in Pleystein, wo am Tag nach der Ankunft die Proben für die Konzerte beginnen. Nicht nur für den Rotary-Club Weiden ist das ein absoluter Jahreshöhepunkt, aber für diesen Club insbesondere, ist doch die Internationalität das Markenzeichen von Rotary. Das Konzert ist heuer Anton Bruckners 5. Symphonie gewidmet. Dirigent ist Matthias Foremny. Um es mit Worten von Victor Hugo zu sagen: "Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist."

Durch die Vermittlung des Auswärtigen Amtes war es seit Jahren möglich, auch junge Musiker aus Süd- und Nordkorea einzuladen. Um nur einige Länder zu nennen, aus denen die Vertreter kommen: aus Chile, Peru, Kolumbien, aus dem Irak, aus Armenien und Georgien, aus Japan und Europa - natürlich auch aus Deutschland. Fast alle reisen praktisch sternförmig von ihren Heimatländern in die Oberpfalz. In Pleystein logieren sie und beginnen, miteinander zu musizieren.

Einen Mann darf man auf keinen Fall vergessen: Prof. Ulrich Schubert. Er ist die Seele des Spiels. Von Anfang an hat er mit Sorgfalt, Umsicht und Bedacht das Osterfestival für die nördliche Oberpfalz und darüber hinaus ausgerichtet und gemanagt.

Unvergessliches Erlebnis

In diesem Jahr finden weitere Konzerte nicht nur in Bayreuth, Jena und Schloß Bor (Tschechien) statt. Es gibt auch öffentliche Veranstaltungen in Pleystein (am Sonntag, 25. März, und am Montag, 26. März, ab 16.30 Uhr als Orchesterprobe). Am Karfreitag um 17 Uhr wird in der Weidener Max-Reger-Halle eine öffentliche Generalprobe abgehalten.

Den Abschluss bildet am 3. April um 19.30 Uhr ein Gastspiel im Rosenthal-Theater in Selb. In den Tagen danach reisen die Musiker zurück in ihre Heimat. Mit einem intensiven Erlebnis im Gepäck, das sie selbst gestaltet haben und das sie nie vergessen werden.

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