29.03.2017 - 20:10 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Neue Beachvolleyball-Anlage versprochen: Umzug mit 100.000 Euro versüßt

Keine Aufregung. Alles ist geregelt und wird gut. Die Beachvolleyballer vom Hammerweg müssen zwar ihre Sandplätze räumen. Und auch wenn heute noch unklar ist, wo sie im nächsten Jahr aufschlagen, so ist doch sicher, dass sie wieder eine Anlage nutzen können. Dafür bringt der Turnerbund sogar 100.000 Euro ein.

Die Beachvolleyball-Felder am Hammerweg sind wieder bespielbar. In diesem Jahr trägt hier der Turnerbund sogar die Oberpfalzmeisterschaften der U-15-Mannschaften aus. Bild: exb
von Josef-Johann Wieder Kontakt Profil

Den Beachvolleyballern stehen die Sandfelder am Hammerweg noch bis zum 31. Dezember 2017 zur Verfügung. Dies bestätigen sowie TB-Vorsitzender Bernhard Schlicht als auch Stadtkämmerin Cornelia Taubmann. Obwohl der Kaufvertrag, mit dem die Stadt Weiden einen Großteil der Sportflächen des Turnerbundes übernimmt, noch nicht unterzeichnet ist, so sei fest ausgemacht, dass der Turnerbund 100.000 Euro aus dem Verkaufspreis reserviere, um für die Volleyballer eine neue Sportstätte zu schaffen. Diese Anlage soll zum Spielbetrieb des nächsten Jahres, also spätestens zum 1. April 2018, fertig sein.

Dies kann auf dem Areal des bisherigen Glötznerstüberls sein, das sicherlich abgebrochen wird. Allerdings würde dort der Platz nur für drei Felder reichen, so dass etwa größere Turniere nicht mehr ausgetragen werden könnten. Eine sinnvollere Alternative, an der der Volleyball-Abteilungsleiter Peter Rathgeber sowie der Neustädter Architekt Georg Binner arbeiten, ist deshalb die komplette Verlagerung ins Schätzlerbad. Dazu werden bereits seit längerem Gespräche mit den Verantwortlichen des Schwimmvereins geführt.

In einer ersten Vorplanung sind drei Sandplätze ganz im Norden des Schätzlerbades vorgesehen und zwar südlich zwischen Weiher und den alten Umkleiden. Für diese "Multifunktionsbeach"-Felder mit umlaufendem Ballfangzaun würden 28 mal 44 Meter benötigt. Raum wäre davor im Süden für einen Allwetter-Platz, den im Westen ein Funktionsgebäude flankiert, sowie für ein Spielfeld, um das sich ein "kleines Stadion" anlegen ließe. Dieser Platz - etwa auf dem Areal der bisherigen Sandfelder des SV - könne als 20 mal 28 Meter großer Center-Court genutzt werden.

Welche Variante schließlich realisiert wird, muss die Volleyball-Abteilung entscheiden, die allerdings auch die Kosten, die über die zugesagten 100 000 Euro hinausgehen, selbst aufzubringen hat. Peter Rathgeber lässt keine Zweifel aufkommen: Seine Abteilung brauche die Beachvolleyball-Felder und zwar auch, um für die Jugend attraktiv zu bleiben. Beachvolleyball sei für viele überhaupt der Grund, um zum Volleyball zu kommen. "Das ist ungemein wichtig für die Nachwuchsarbeit."

 

 

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