Neupflanzung an der Bahnstrecke am Hammerweg
Erlen und Eichen als Lärmschutz

Und action: Stefan Plohmann (rechts) und Dominik Graf (Mitte) vom Maschinenring pflanzen die neuen Laubgehölze, die an der Bahnlinie in Höhe der Firma ATU die gefällten Nadelbäume ersetzen. Auch angesichts des Klimawandels sind Laubbäume sinnvoller, erklärt MR-Projektmanager Sebastian Müller (Zweiter von rechts) Für ATU sind (von links) Pressesprecher Markus Meißner und Tobias Beer (Facility-Management) vor Ort. Bild: Schönberger

(ps) "Der Lärmschutz wird besser", verspricht Sebastian Müller vom Maschinenring Neustadt. Denn für 300 bis 400 gefällte Altbäume werden jetzt rund 1000 Erlen, Buchen, Eichen und Heckengehölze entlang der Bahnlinie am Hammerweg gepflanzt. Es dürften allerdings etliche Jahre vergehen, bis die groß genug sind, um für Lärmschutz zu sorgen. Die Natur erfordert oft Geduld. Die Fällarbeiten zu Jahresanfang hatten den heftigen Protest einer Anwohnerin ausgelöst, die sich danach durch Lärm der Firma ATU belästigt fühlte (wir berichteten). "Hintergrund war die von der Bahn angemahnte Verkehrssicherungspflicht", erklärt ATU-Sprecher Markus Meißner am Freitag dazu.

Die Bahn habe sogar einen 10 Meter breiten Pufferstreifen gefordert, sagt Müller. "Das konnten wir auf 5 Meter reduzieren." Das Umweltamt der Stadt habe die Maßnahme genehmigt, mit der Auflage größere Lücken wieder mit heimischem Laubgehölz zu bepflanzen. Und genau das passiert aktuell. Große Haufen mit Altholz und Reisig bleiben als Habitate für Insekten, Marder und Igel liegen. Ebenfalls eine Auflage der Stadt. Der Laubwald sei nicht nur eine ästhetische Aufwertung sondern mit Blick auf den Klimawandel auch wesentlich sinnvoller, betont Müller.
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