Orthopädietag am 10. März in Max-Reger-Halle
Volkskrankheit Arthrose

Professor Dr. Rudolf Ascherl, Chefarzt der Klinik für Spezielle Chirurgie und Endoprothetik. Bild: exb

(nt/az) Mehr als zwei Drittel der über 70-Jährigen leiden unter einem schmerzhaften Verschleiß an Hüfte oder Kniegelenk. Damit ist Arthrose eine der häufigsten chronischen Erkrankungen. Rund 400 000 Patienten erhalten in Deutschland jährlich eine Endoprothese. Damit gehört die Implantation von künstlicher Gelenken zu den am häufigsten durchgeführten Operationen. Die Kliniken Nordoberpfalz widmen sich dem Thema beim Orthopädietag am Samstag, 10. März, 9 bis 15 Uhr in der Max-Reger-Halle.

Die Kliniken bietet das gesamte Spektrum der Hüft- und Knieendoprothetik in ihren Endoprothetikzentren in Kemnath, Tirschenreuth und Weiden an - von der Erstversorgung über den Austausch eines künstlichen Gelenks, bis hin zum aufwendigen Defektersatz. "Hier erstellen unsere erfahrenen Operateure mit fundierten klinischen Untersuchungen und moderner Diagnostik individuelle Behandlungspläne. Die Zertifizierung unserer Zentren beweist die hohe Behandlungsqualität und Transparenz der Abläufe", erklärt Ärztlicher Direktor Dr. Thomas Egginger. Geleitet werden die Endoprothetikzentren von erfahrenen Operateuren: Professor Dr. Rudolf Ascherl (Maximalversorgung Tirschenreuth), Dr. Thomas Neubauer-Gartzke (Weiden) und Dr. Michael Kampe (Kemnath). Sie können mit ihren Teams auf sterile, moderne OP-Sälen, Radiologie und Physiotherapie zurückgreifen. Die Operationsmethoden in der Endoprothetik sind dabei ebenso zahlreich wie die Zusammensetzungen der Endoprothesenkomponenten oder die Nachbehandlung. Auch die technische Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte hat die Operationsmöglichkeiten und Erfolge darüber hinaus stark verbessert. Durch die Herstellung individueller Implantate können künstliche Gelenke bei Bedarf direkt auf den jeweiligen Patienten zugeschnitten werden.

Doch eine erfolgreiche Operation ist nur der erste Schritt auf dem Weg zurück zur alltäglichen oder gewünschten Belastung. Neben der Nachsorge mit Krankengymnastik und Mobilisation sind auch die auf den Patienten zugeschnittenen Rehabilitationsmaßnahmen von größter Bedeutung. Was Patienten beachten sollten, erläutern beim Orthopädietag unter anderem die drei Leiter der Endoprothetikzentren der Kliniken Nordoberpfalz.
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