02.04.2018 - 13:22 Uhr
Oberpfalz

Osternacht in Herz Jesu würdigt "Idee Gottes" "Fest ohne Ende"

Die Situation, welche die Frauen am Grab Jesu vor 2000 Jahren erlebten, sei vergleichbar mit der Prognose von vor 100 Jahren, wonach Menschen einmal zum Mond fliegen würden, sagte Stadtpfarrer Gerhard Pausch in der Osternacht in Herz Jesu. "Die Leute haben das für abwegig, für unvorstellbar gehalten." Der Gedanke an die Auferstehung sei keine Idee von Menschen gewesen. "Das war die Idee Gottes."

Mithilfe der Osterkerze segnet Stadtpfarrer Gerhard Pausch (rechts) in der Osternacht das Weihwasser. Bild: Kunz
von Autor UZProfil

Die Osterbotschaft sei Lebenshilfe im besten Sinne - "Hilfe im Leben und im Sterben". "Wir Christen haben die Aufgabe, den Menschen Mut zu machen. Es gibt ein Leben nach dem Tod. Es gibt ein Wiedersehen mit den Verstorbenen in der Ewigkeit. Ein Fest ohne Ende." Der Geistliche riet dazu, sich an ein römisches Sprichwort zu halten: "Was du auch tust, handle klug und bedenke das Ende." Es sei wichtig, darüber nachzudenken, "wohin mein Verhalten führt." Pfarrer Pausch erinnerte an die Verantwortung für die Schöpfung. Wer die Osterbotschaft im Herzen trage, der gehe auch achtsam und respektvoll mit seinen Mitmenschen um. "Gerade auch mit denen, die eine andere Meinung oder eine andere Herkunft haben." Das Leben sei doch viel zu wertvoll, als dass man zerstörerisch damit umgehe.

Bei den Frauen am Ostermorgen in Jerusalem hätten zunächst Entsetzen und Schrecken vorgeherrscht. So habe es Markus berichtet. Matthäus hingegen schrieb von Furcht und großer Freude. Pausch: "Für uns ist die Osterbotschaft nicht neu. Aber immer wieder ein neuer Anlass zur Freude und zur Hoffnung."

In der Osternacht wurde die kleine Mia Laura getauft. Konzelebriert wurde der Gottesdienst mit Pfarrvikar Reinald Bogensperger. Es sang der Kirchenchor Herz Jesu unter Leitung von Peter Kosmus.

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