25.02.2018 - 20:00 Uhr
Weiden in der Oberpfalz

P-Seminar am Augustinus Gymnasium zeigt Alpen-Rock-Musical Premiere gelungen: "Der Watzmann ruft"

"Aufi muas i. Aufi ..." Mit dem Alpen-Rock-Musical "Der Watzmann ruft" wollten die drei Freunde Wolfgang Ambros, Manfred Tauchen und Joesi Prokopetz vor 44 Jahren eine Persiflage auf die kitschigen Heimatfilme der 70er-Jahre setzen. Seitdem ist das Stück Kult und wird immer wieder mal aufgeführt.

"Der Watzmann ruft". Vater und Sohn auf Gemsjagd. "Auffi muss i, auffi!" ruft der Bub. Christian Höllerer (links) führte auch Regie. Bild: Kunz
von Autor UZProfil

Inzwischen gibt es auch Neufassungen des Rustikals. Das P-Seminar Konzertmanagement des Augustinus-Gymnasiums präsentierte am Freitag und Samstag im Lichthof der Schule unter der Regie von Christian Höllerer die Urfassung. Höllerer spielte selbst die Rolle des Vaters.

Interessant war diesmal die neue Greenscreen-Technik (wir berichteten): Die Zuschauer erlebten live mit, wie heutzutage an den Filmsets für Kino und Fernsehen gearbeitet wird. Die Schauspieler agierten vor einem grünen Hintergrund, auf den Landschaft und Berghütte per Computergrafik projeziert wurden. Grün oder blau nimmt man, weil diese Farben am menschlichen Körper nicht vorkommen. Um Personen und Hintergrund sichtbar zu machen, wurde der "Watzmann" auf zwei Ebenen gezeigt: Unten auf der Bühne das Livespiel und darüber auf einer Leinwand die zugespielten Hintergründe, die zeitgleich von Miniaturkulissen abgefilmt wurden.

Die nicht ganz ernst gemeinte Handlung beschreibt das Schicksal eines Bergbauern und seines Sohnes, auf denen die unheimliche, nicht greifbare Furcht vor dem Berg lastet.. Der Watzmann lockt sie beide, ihn zu besteigen.

Doch wer den Verlockungen erliegt, läuft Gefahr, sein Leben einzubüßen. Denn: "Der Berg, der kennt kein Einsehen nit." Es ist der Sohn, der von der "Gailtalerin", die ihm eindeutige Versprechen macht, genötigt wird, den Aufstieg zu wagen. Er muss "aufi ...". Für den musikalischen Teil zeichneten Simon Pawellek und Peter Pollinger verantwortlich. Pollinger übernahm auch den Ambros-Part, Thomas Kreuzer die Technik.

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