25.02.2018 - 16:42 Uhr
Weiden in der Oberpfalz

Pat Four auf der Live Stage im Parapluie Ein Stil namens Floatrock

Obwohl relativ unbekannt in der Region, bringen "Pat Four" das "Parapluie" am Freitagabend in Stimmung. Auf der "Live Stage" entwickelt sich über zwei Stunden hinweg eine bodenständige Rockmusik, die ohne Vorbilder auskommt.

"Pat Four" überrraschen am Freitag auf der Live Stage im Parapluie mit eigenem Musikstil, dem Floatrock. Bild: uz
von Autor UZProfil

Die Band selbst nennt ihren Sound "Floatrock", weil es sich dabei um eine alle Stilrichtungen überschreitende Musik handelt. Nachdem sich die Band "Doubleface" im Herbst 2012 auflöste, wagten drei der ehemaligen "Doublefaces", nämlich Ulrich Föhst, Klaus Hümmer und Franz Simmerl, im Dezember mit "Pat Four"einen Neuanfang. Inzwischen spielen sechs Musiker. Durch den Entschluss, aus dem Repertoire von "Doubleface" Songs zu übernehmen, blieben die unterschiedlichen Vorlieben der Bandmitglieder bestehen: Progressiv Rock, New Wave und Punkrock bilden die Grundlage für Stil und Sound.

Die Songs der aktuellen Setlist erstreckten sich vom treibenden Punkrock über soliden, progressiven Hardrock mit mystischen Arrangements bis zu hin zu den emotional vorgetragenen Balladen. Mit der Idee, Melodien zu kreieren, die "ins Ohr gehen" und Texte aus dem Alltag zu schreiben, verfolgen "Pat Four" eine klare Vorgabe, nämlich den Floatrock. Titel wie "From outta space" hauen ordentlich rein: Harte Gitarrenriffs, melodiöse Intros, eingängige Rhythmen und eine Sängerin, die überzeugte.

In den Stücken und Arrangements der Band war die langjährige Erfahrung der Musiker zu merken. Neben den sieben Titeln von der CD hatte "Pat Four" auch schon wieder neues Material dabei. "Bring on the night", oder der "Animal song", der stilistisch etwas aus der Reihe rutschte.

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.