Pfarrer Thomas Stohldreier referiert über Papst Franziskus
Ein Zeichen der Demut gesetzt

Über das Wirken von Papst Franziskus sprechen KAB-Vorsitzende Christa Burzer, Pfarrer Thomas Stohldreier und stellvertretende Vorsitzende Käthe Plamper (von links). Bild: uz

Pfarrer Thomas Stohldreier aus Schirmitz sprach bei der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) Weiden-Ost über das Wirken von Papst Franziskus. 2013 ist Jorge Mario Bergoglio zum Papst gewählt worden. "Er wählte den Namen Franziskus. Der Name ist Programm. Bei seinem ersten Auftritt bat er die Menschen für ihn zu beten, dass Gott ihn segne."

Wie der Geistliche unterstrich, sei Franziskus ein Papst der die Menschen anspreche, der Zeichen setzte und Bescheidenheit lebe. Er zeige Solidarität mit den Armen und wünsche sich eine arme Kirche. "Er setzt Zeichen der Demut und Barmherzigkeit, begeistert mit seiner Herzlichkeit und Güte. Er geht ins Gefängnis, sucht das Gespräch, wäscht den Inhaftierten die Füße." Mit seiner Offenheit gegenüber Familien und wiederverheirateten Geschiedenen und seinem Engagement für Flüchtlinge habe sich Papst Franziskus viele Freunde gemacht. In seiner Enzyklika "Laudato si" trete der Papst ein für Umwelt und Klimaschutz. In "Evangelii gaudium" prangere er das Wirtschaftssystem an. "Heftig protestierte der Papst auch gegen Verschwendung und ungerecht verteilte Mittel", sagte Stohldreier.

Es sei nicht mehr tolerierbar, dass Nahrungsmittel weggeworfen würden, während Menschen in der Welt hungerten. Papst Franziskus über die soziale Ungleichheit: "Diese Wirtschaft tötet." Er mahne die Christen, sich die Neugier am Glauben zu erhalten und Zeugnis dafür abzugeben. "Wer weiß, vielleicht kommt ja noch die eine oder andere Reform", sagt Pfarrer Stohldreier. KAB-Chefin Christa Burzer bedankte sich abschließend bei dem Geistlichen für seinen aufschlussreichen Vortrag.
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