07.05.2018 - 20:10 Uhr
Oberpfalz

Referendare des "Kepler" stellen Bundestagsabgeordneten Uli Grötsch ihre Frage Zwischen Europa und Weiden

Zum Projekttag Europa besuchte Bundestagsabgeordneter Uli Grötsch das Kepler-Gymnasium. Im Gespräch mit dem Studienseminar stellte er sich den Fragen der Referendare, die sich für die Sicht des Politikers auf die schwierige Einstellungssituation mit befristeten Verträge für Neulehrer interessierten. "Nach sieben Jahren Studium und zwei Jahren Praxis stehen manche von uns auf der Straße", beklagte eine Referendarin. Grötsch sprach sich gegen jede Art sachgrundloser Befristungen aus.

Die Referendare des Kepler-Gymnasiums suchen bei Bundestagsabgeordneten Uli Grötsch Antworten auf ihre Fragen zu den Herausforderungen des Lehreralltags. Bild: Schönberger
von Redaktion OnetzProfil

Thema waren auch die Möglichkeiten, das europäische Bewusstsein der Schüler im Unterricht zu vertiefen. Eine Referendarin betonte die Problematik, während des Unterrichts politische Aussagen zu treffen. Die Position eines Lehrers sei in dieser Hinsicht sehr angreifbar. "Sie befinden sich da natürlich auf ganz dünnem Eis. Es ist aber wichtig, zumindest zu besprechen, was sich derzeit ereignet", meinte Grötsch.

Schüler sollten sich darüber hinaus unbedingt engagieren - egal ob politisch oder im Schützen- oder Sportverein. Die Schüler hätten durchaus Interesse an europäischen Themen, doch die Zeit im Unterricht wäre einfach zu kurz, so die Teilnehmer der Gesprächsrunde.

Grötsch teilte die Ansicht: Seine Töchter (11 und 12) berichten Ähnliches aus dem Schulalltag. "Genauso wie sich unsere Gesellschaft ständig verändert, muss auch der Lehrplan angepasst werden. Fächer wie Ethik und Sozialkunde gewinnen mit Sicherheit an Bedeutung", meinte der Abgeordnete.

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