Rege Beteiligung am Patrozinium in Maria Kulm
Ein Glaubensfest in zwei Sprachen

Die Pilger der "Freunde von Maria Kulm" auf dem Wallfahrtsweg bei der restaurierten Säule des Heiligen Nepomuk in Maria Kulm. Bild: Dobmeier

Weiden/Maria Kulm. Die Beteiligung war rege: Der Einladung zum Patrozinium der Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt im Egerland folgten 54 "Freunde von Maria Kulm", darunter drei Schwestern des Ordens der Armen Schulschwestern von Theresia Gerhardinger aus Weiden. Zum Festgottesdienst in Maria Kulm mit Pater Milan Kucera und Monsignore Karl Wuchterl spielte die "Blaskapelle Münchenreuth" Lieder aus der Schubertmesse. Evangelium und Predigt waren zweisprachig, in Tschechisch und Deutsch.

Im Anschluss nahm die Besuchergruppe an der Prozession zur Weihe der erneuerten "Ecce-Homo-Christusstatue" teil. Bürgermeister Miroslav Hruza hatte sich mit dem Gemeinderat um die Aufstellung am Ortseingang bemüht. Nach der Rückkehr zum Marktplatz spielte die Kapelle Sarkany zum Mittagessen im Festzelt bekannte böhmische Lieder.

Am Nachmittag begab sich die Gruppe auf den Pilgerweg zum Maria-Hilf-Berg. Erste Station war die 2012 vom Luher Bürgermeister Karl-Heinz Preißer initiierte und den Wallfahrern gestiftete Säule mit dem Heiligen Nepomuk. Mesner im Ruhestand Werner Wilzek von St. Josef erklärte den Teilnehmern die herausragende Bedeutung dieses Heiligen. Weiter ging der Weg vorbei am "Kulmer Aussichtsturm" zur wiedererrichteten Brotzeitkapelle. Nach einer Kaffeepause trat die Gruppe unter der Leitung von Regina Schmidt und Irmi Baumann schließlich die Rückreise an.
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