Renovierung der Wallfahrtskirche beginnt diesen Monat
Es wird Licht in St. Sebastian

Was lange währt ... Die Bauarbeiten an der 537 Jahre alten St.-Sebastian-Kirche sollen In einem Jahr abgeschlossen sein. Bis zum Frühjahr 2018 können die Kirchgänger uneingeschränkt die wöchentliche Messe besuchen Bild: Schönberger

Halleluja, es wird vollbracht. Handwerker und Baugeräte ziehen in die Sebastiankirche ein.

Noch im Oktober beginnt die von Vielen langersehnte Sanierung. Denn bevor der Winter hereinbricht, will die Weidener Hoch- und Tiefbaufirma Paul das Fundament fertiggestellt haben. Im Frühjahr 2018 soll dann das Gerüst stehen und der zweite Sanierungsabschnitt beginnen. Bis zu diesem Zeitpunkt können die Kirchgänger alle liturgischen Messen uneingeschränkt besuchen. Insgesamt dauern die Arbeiten an der "Handwerkerkirche" bis Ende September 2018. Die Bauleitung des Projekts hat das Architektenbüro Bauer aus Weiden inne.

Die Stiftungsaufsicht der bischöflichen Finanzkammer Regensburg genehmigte 700 800 Euro. Lange hatte die Kirchenverwaltung um die Sanierung gebangt. Das Geld war knapp. Einen erheblichen Teil zur Finanzierung beigetragen hat der Förderverein St. Sebastian. Die Unterstützer der ältesten katholischen Kirche Weidens halfen mit Spendenaktionen und Veranstaltungen, wie Benefizkonzerten und Flohmärkten.

Karl Süß, Kirchenpfleger von St. Josef, ist die kleine Kirche, errichtet 1480, ein berufliches und persönliches Anliegen. "Der Pfarrer (Markus Schmid, Anm. d. Red.) und ich sind sehr froh. Die Kirche kann jetzt endlich saniert werden." Privat besuche Süß dort häufig die Messen, die Pfarrer Schmid oder Kaplan Thomas Hösl abhalten. Besonders erwähnt der Kirchenpfleger, wie wichtig es ihm sei, dass die Öffentlichkeit die Sebastiankirche als sanierungsbedürftig und nicht baufällig wahrnimmt.
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