Rund 200 Gläubige bei Christmette am Fischerberg
Stille Nacht an Heiliger Staude

Bei wenig weihnachtlichem Wetter zelebriert Stadtdekan Johannes Lukas die Christmette am Fischerberg. Dazu spielt die Stadtkapelle. Bild: hcz

"Ein offenes Herz, dass die Liebe Jesu darin einkehren kann" - das wünschte Stadtdekan Johannes Lukas den Besuchern der Christmette an der "Heiligen Staude". Traditionell hatte die Stadtkapelle unter der Leitung von Hubert Rupprecht die mehr als 200 Gläubigen mit "Es ist ein Ros' entsprungen" begrüßt.

Bei lauen fünf Grad über Null hatten sie sich zum kleinen Kirchlein aus dem 15. Jahrhundert aufgemacht, das damals ein Amberger für die Weidener hatte erbauen lassen. Die Kapelle im Wald, hoch auf dem Fischerberg, ist seit Jahrzehnten ein beliebter Wallfahrtsort, besonders in der Heiligen Nacht.

Pfarrer Lukas ging in seiner Predigt auf das fürchterliche Attentat in Berlin ein. "Friede - was ist das?" Dazu gehöre auf jeden Fall, den Anderen so zu akzeptieren, wie er ist. Eine Lesung aus dem Buch Jesaja und die Fürbitten erfolgten durch Wolfgang Leo Bäumler. Konzelebrant Pfarrvikar Mejo Jose, CST, las die Weihnachtsgeschichte aus dem Evangelium nach Lukas.

Die Stadtkapelle in zehnköpfiger Besetzung spielte mit Hörner, Trompeten, Tuba und Posaunen alle traditionellen Weihnachtslieder und entließ die Gottesdienstbesucher gegen 1 Uhr mit "Stille Nacht, heilige Nacht".
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