Sabine Sauer hat für das Weidener Publikum schöne Weihnachtsgeschichten dabei
Süße Sternstunde

Weihnachten mit Sabine Sauer: Die Moderatorin erobert mit heiteren und besinnlich Weihnachtsgeschichten die Herzen der Zuhörer im Vereinshaus. Bilder: rdo (2)

Sabine Sauer kommt gleichsam von der Bühne der großen Sternstunden-Gala des Bayerischen Fernsehens in der Frankenhalle direkt ins adventliche "Wohnzimmer der Weidener", das evangelische Vereinshaus.

(rdo) Charmant stimmte die TV-Moderatorin am Samstag eine Vielzahl von Zuhörern auf das bevorstehende Fest ein. "Am Anfang der Schöpfung war das Licht. Der Herr erschuf die Welt mit Pflanzen, Tieren und der Natur. Und schließlich kam der Mensch, dem die Seele eingehaucht wurde. Mit ihm kam ein Kind auf die Welt, das Freude und Frieden brachte in unsere Zeit." Sie hatte ausgewählte Weihnachtsgeschichten mitgebracht, hintergründig, märchenhaft und auch etwas heiter angehaucht.

Eine Geschichte um den Christmettenbesuch in einem Dorf rief Kindheitserinnerungen wach, als die Lichter der Gläubigen die finstere Nacht und das Gotteshaus erhellten. In einem Märchen machte sich der Schnee auf die Suche nach seiner Farbe. Er traf dabei auf das grüne Gras, das violette Veilchen und weitere farbige Blumen. Keiner wollte seine Farbe für den Schnee hergeben. Schließlich kam er zum Schneeglöckchen, das bereitwillig sein Weiß schenkte. Seitdem sei Schnee weiß und nur das Schneeglöckchen erfriere nicht.

Zwischen den Lesungen spielten Sabine Heberlein und Thomas Gruber auf Harfe, Hackbrett und Harmonika alpenländische Weisen. Überraschungsgäste war die Franz-Grothe-Musikschule mit Dozent Joachim Pfützenreuter, der eine Interpretation zu "Nun singet und seid froh" von Franz List am Klavier zum Besten gab. Mit Solo-Gesang glänzten Linda de Wilde mit "Once upon a december" und Ronja Künkler mit "Happy Christmas" am Klavier.

Eine heitere Geschichte "Wie man zum Engel wird" trug sich in der 6. Klasse bei einem Krippenspiel zu. Der kleine Tim soll den bösen Gastwirt spielen, als sein Bruder wegen Masern ausfällt. Als Josef den Wirt Tim fragt, ob in seiner Herberge noch ein Platz für ihn und Maria ist, hat dieser sofort Mitleid und sagt: "Ja." Der Lehrer nimmt den Kleinen ins Gebet und erklärt, dass in der Geschichte eben kein Platz in der Herberge sei. Doch auch beim zweiten Auftritt kann der kleine Junge die schluchzende Maria nicht abweisen und sagt wieder ein leises "doch". Im dritten Anlauf wird Tim von seiner tragenden Rolle enthoben und kommt als Engelchen zum Einsatz.

Das Publikum beklatschte die vielen weiteren Geschichten. Sabine Sauer, sympathisch und volksnah, ließ auch bei den Foto- und Autogrammwünschen der Fans keinen Wunsch offen.
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