Seifenkisten nach dem Rennen
Abgefahren

"Paula Sprint" und Rennfahrer Wolfgang Würth belegten beim Seifenkistenrennen den elften Platz. Bild: Wilck

Bunte Kisten flitzen die Strecke hinab, angefeuert von über 6000 Zuschauern. Das Weidener Seifenkistenrennen ist ein Erfolg. In einer neuen Serie lüften die Oberpfalz-Medien, was mit den Flitzern nach dem Rennen passiert.

Die Kulisse des Rennens war spektakulär: Insgesamt 3500 Reifen hatten die Organisatoren des Stadtjugendrings und des Bündnisses "Weiden ist bunt" entlang der Rennstrecke an der Bürgermeister-Probst-Straße ausgelegt, damit die Fahrer und Zuschauer sicher das Rennen genießen konnten. In drei Läufen mussten die Teams möglichst gute Zeiten fahren. Die beste Zeit wurde gewertet.

34 Teams meldeten sich aus Weiden und Umgebung an. Darunter waren auch ungewöhnliche Teams mit ungewöhnlichen Kisten: Die Weidener Polizei startete mit einer "Streifenkiste", die Hans-Scholl-Realschule mit ihrem "High Speed Racer". Es gab Einhorn-Kisten und die französische Kiste "Garcon" der Galerie Recknagel. Die und alle anderen Flitzer zeigt Oberpfalz-Medien in der Serie "Abgefahren - Seifenkisten nach dem Rennen" und deckt unter anderem auf, was mit den Kisten nach dem Rennen passierte und welche Besonderheiten die Fahrzeuge haben. Im ersten Teil präsentiert sich "Paula Sprint", die Seifenkiste der Oberpfalz-Medien.

Eine Ente auf großer Fahrt: Die OM-Seifenkiste schaffte es beim Rennen auf Platz elf. Rennfahrer Wolfgang Würth raste in der Ente mit 42 Kilometern pro Stunde die Strecke entlang. Jetzt darf sich "Paula Sprint" im Keller des Verlagshauses ausruhen. "Wir haben sie als Erinnerung an die erste selbstgebaute OM-Seifenkiste behalten", sagt Redakteurin Julia Hammer. Sie war Teil des "Hubert-Racing-Team", bestehend aus Volontären und Redakteuren und benannt nach Chefkonstrukteur Hubert Lukas. Die Teilnahme war eher ein Zufall: Wie sollte es anders sein, sind die Redakteure durch einen Artikel auf das Rennen aufmerksam geworden. "Spontan haben wir dann beschlossen: Da machen wir mit", sagt Julia Hammer.

Sollte es im nächsten Jahr wieder ein Rennen geben, ist das Team dabei. Allerdings mit neuer Kiste: "Der Reifenplatzer beim Probelauf war ärgerlich, da brauchen wir was anderes. Und die Kiste an sich war ziemlich unförmig." Die Seifenkiste ist eine Zeitungsente mit orangenem Schnabel und Zeitungspapier verkleidet. "Paula Sprint" ist quasi die rasende Kollegin des Zeitungsmaskottchens "Paula Print". Und sie hat eine Besonderheit: Eine Maschine im Heck sorgt für fliegende Seifenblasen. Sensationell, so wie es sich für eine Zeitungsente gehört.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.