02.07.2017 - 20:00 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Sommerlichter - Benefizabend des Hilfswerks Adventslicht des Medienhauses Spintler We are the World

Von Oktober bis März sollen wieder Bedürftige im Café "Neue Mitte" kostenlos warme Verpflegung erhalten. Der Benefizabend "Sommerlichter" der Aktion "Adventslicht" hilft dabei.

Parksteiner Männerchor mit Dame: Elvira Kuhl dirigiert die Herren vom "kleinen Stückchen Glück" bis in die "Spanische Nacht". Bild: Kunz
von Autor UZProfil

Wie Initiatorin Renate Freuding-Spintler am Samstagabend in der Max-Reger-Halle betonte, gibt es die Aktion zum nunmehr neunten Mal. "Wir haben bisher 14 000 Essen serviert." Auch Bürgermeister Lothar Höher lobte die Benefizaktion. Im Namen der Schirmherrin Maria Seggewiß drückte er dem Medienhaus Spintler seinen Dank aus. "Sommerlichter" und "Adventslicht" gehörten längst zum festen Programm im Konzertzyklus der Stadt. Auch diesmal hatten die Verantwortlichen ein buntes und anspruchsvolles Programm zusammengestellt, das von Winfried Bühner moderiert wurde.

Putzig der Kinderchor der Montessori-Schule, der gleich zum Auftakt das Lied vom "Bi-Ba-Butzemann" sang. Chorleiterin war Musikpädagogin Elvira Kuhl. Klar, dass die Schülerinnen und Schüler unter ihrer Ägide nicht nur Kinderlieder zum Besten gaben, sondern neben dem "Pferdelied" und "Adelheid, Adelheid" auch solche Weltnummern wie "We are the World" auf ihre ganz eigenen Art und Weise interpretierten. Elvira Kuhl dirigierte nicht nur die Kleinen, auch Herren im besten Alter folgten ihrem Stab. Der Männerchor aus Parkstein favorisierte etwa Liedgut aus dem frühen 20. Jahrhundert: "Mein kleiner, grüner Kaktus", "O Donna Clara", "Küssen kann man nicht alleine". Die Männer sangen von "Untreue", aber auch vom "Kleinen Stückchen Glück."

Und dann trat das Theaterensemble des Maria-Seltmann-Hauses auf, das unter der Bezeichnung "MimOldies" firmiert. Wie Bühner ankündigte, lieferte sich zunächst ein braver Polizeibeamter eine Schlacht mit der Gattin eines Verkehrssünders, die ihn an den Rand des Wahnsinns trieb. Dann wollte eine Rentnerin eine Reise buchen, entschied sich aber für eine von der Kasse bezahlte Kur. Am Ende stand tosender Applaus.

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