Sonnwendfeuer bei der DJK Weiden
Der Nässe getrotzt

Nur zögerlich schafften es die Hip-Hop-Kinder, mit ihren Fackeln kleine Brandnester im Paletten-Stapel zu installieren und so das verspätete Sonnwendfeuer bei der DJK zu entzünden. Das Holz war wegen der Regengüsse der letzten Tage stark durchnässt. Bild: Kunz

Schon die Naturvölker wissen, dass nasses Holz nur sehr schwer entflammbar ist. Sie benutzen deshalb trockenes. Die DJK beugte am Freitag das Naturgesetz durch Einsatz von Spritzmitteln und nach geraumer Zeit zeigte sich links oben im Paletten-Stapel auch ein erster Erfolg: ein Feuerchen, das schließlich schnell um sich griff.

Zuvor hatten Kinder von der Hip-Hop-Gruppe als Fackelträger den Flutkanal überquert und versucht, das zeitlich verzögerte Sonnwendfeuer zu entfachen. Zeitverzögert weil, wie Vorsitzender Reinhold Wildenauer versicherte, man wegen der Brandgefahr der vergangenen Woche und auch wegen des Bürgerfestes die Feier verlegt habe. Dass Petrus dem DJK-Team dieser Tage mit der großen Gießkanne dazwischen grätschte, konnte ja keiner der Verantwortlichen ahnen. Da nutzten auch Abdeckplanen wenig. Das Sonnwendfeuer geriet dennoch zum Familienfest mit Hüpfburg und einem Hula-Hoop-Reifen-Wettbewerb. Dazu gab es Musik, Getränke und Brotzeit. Den kirchlichen Segen sprach Geistlicher Beirat Thomas Hösl.
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