11.04.2017 - 20:10 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Sophie-Scholl-Realschule: Für "Fairen Handel"

Da strahlen sie - die "Fair Trade Girls" der Sophie-Scholl-Realschule. Mit "viel Potenzial, Herz und Verstand", wie Helmut Kollhoff lobt, haben sie sich zusammen mit Lehrern in den vergangenen Jahren zum Thema "Fairer Handel" engagiert. Dafür erhielt die Schule nun den Titel "Fair Trade School".

Helmut Kollhof (von links) überreichte den drei "Fair Trade Girls" (Mitte) die Auszeichnung. Karolin Datzmann (Dritte von links) und Andreas Sagstetter (Vierter von rechts) sind die treibenden (Lehr-)Kräfte. Bild: gsb
von Redaktion OnetzProfil

Die Schülerinnen leiteten Projekte wie den Verkauf von Fair-Trade-Lebkuchen, gebrannten Mandeln oder Früchtepunsch. Damit wollen sie das Bewusstsein ihrer Mitmenschen für fairen Handel und die Zustände in den Produktionsländern wecken. Im Unterricht erhielten sie außerdem Einblicke in die harte Arbeit der Kaffeebohnen-Ernte. Zudem betreibt die Realschule seit vielen Jahren einen Eine-Welt-Laden in der Schule. Dort werden jeden Donnerstag Produkte aus fairem Handel und umweltbewusster Produktion verkauft. Die Lehrer Angelika Beddig-Jaeger und Bernhard Kneidl leiten ihn.

Anette Rösl vom Eine-Welt-Laden in Weiden sieht einen Zusammenhang zwischen "unserem Wohlstand und der Armut anderer Länder." Sie freut sich: "Ihr sorgt dafür, dass die Menschen in Entwicklungsländern Wasser trinken und zur Schule gehen können." Natürlich sei klar, dass mit fairem Handel allein nicht alle Probleme in den Entwicklungsländern zu lösen seien. Allerdings unterstütze man damit in großem Stil die Nachhaltigkeit, erklärt Kollhoff. Er bezeichnet die Mädchen als "die weibliche Zukunft" und versicherte: "Wenn ihr meine Zukunft seid, dann hab ich auch keine Angst vor ihr."

 

 

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