Stadt springt für Schützen bei der Organisation fürs Volksfest ein
Neuer Termin, neue Dauer

Das Karussell auf dem Volksfest dreht sich weiter. Die Stadt, die bereits das Frühlingsfest stemmt, springt als Veranstalter ein. Archivbild: Schönberger

Das gute alte Volks- und Schützenfest steigt auch 2018. Allerdings unter neuer Regie: Die Stadt springt für die Königlich privilegierte Feuerschützengesellschaft ein und organisiert den 120. Rummel. Aber zu einem neuen Termin. Der steht jetzt fest - und birgt eine faustdicke Überraschung.

Bislang war das Volks- und Schützenfest Mitte August eine feste Größe im Kalender. 2018 wird der Rummel auf dem Volksfestplatz an der Conrad-Röntgen-Straße erst nach den Sommerferien im September über die Bühne gehen. Und er wird früher enden als gewohnt. Nur mehr für fünf statt bislang zehn Tage ist das 120. Volksfest angesetzt.

Das teilt die Stadt am Dienstag mit. Der neue Termin fällt auf Freitag, 14. September, bis Dienstag, 18. September. Zu diesem Zeitpunkt seien die Menschen wieder zurück aus dem Urlaub, könnte die letzten schönen Sommertage auf dem Volksfest genießen, ohne großartig mit anderen Volks- oder auch Vereinsfesten konkurrieren zu müssen, sagt Nicole Hammerl vom Rechtsamt. Die zahlreichen Sommerfeste Mitte und Ende Juli hätten zudem dazu geführt, dass sich die Stadt für den September-Termin entschieden habe.

"Wir werden alles tun, um der Bevölkerung ein besuchenswertes Ereignis anzubieten", sagt Rechts- und Sozialdezernent Hermann Hubmann, in dessen Zuständigkeitsbereich die Festorganisation fällt. 50 000 Euro stehen für die Organisation im Haushalt 2018. 60 000 Euro soll die Stadt damit verdienen. Eine schwarze Null schrieben auch die Feuerschützen bis zuletzt. Allerdings sei der Organisationsaufwand, auch wegen erhöhter Sicherheitsauflagen, für den Verein zu hoch, weshalb er Mitte September mitteilte, das Volksfest nicht fortführen zu können.

"Die Stadt setzt ein Zeichen", heißt es in der Pressemitteilung. Denn statt den Rummel ersatzlos zu streichen, springt nach dem Mehrheitsbeschluss des Stadtrats die Stadt als Veranstalter ein. Über dieses klare Ja zum Traditionsfest freut sich auch OB Kurt Seggewiß. Bliebe nur noch zu hoffen, dass die Schausteller der Stadt helfen und sich zahlreich bewerben.
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