Stefan Mross unterhält Publikum in ausverkaufter Max-Reger-Halle
Tausendassa mit Trompete

"Sierra Madre". Stefan Mross...

"Habe die Ehre!" Die Nachfrage war groß. Das Konzept ging auf. Ausverkauft. Stefan Mross ist ein Tausendsassa. Und bei seinen Fans beliebt wie eh und je. Erst sehen ihn die TV-Zuschauer "Immer wieder sonntags" im Europapark in Rust. Dann strömen sie zu seinen Shows bei der großen Deutschlandtournee.

Und trotz Schneechaos und Schnupfenwetter waren alle dabei: Schlagerkönigin Claudia Jung, die "Dorfrocker", die Jungen Tenöre und Debütantin Anna Carina Woitschack.

Für wenige der Besucher war es ein erstes persönliches Kennenlernen. Die meisten waren schon bei den letzten Konzerten in der Max-Reger-Halle dabei. Kein Wunder: Bis zu 3,2 Millionen Zuschauer verfolgen regelmäßig an den Bildschirmen die ARD-Show aus Rust. Natürlich wollte keiner den Live-Auftritt verpassen. Stefan Mross: der Moderator, Trompetenspieler, Komiker und Sänger.

Der Kerl, der vor genau 30 Jahren zum ersten Mal vor einer Fernsehkamera stand, verstand es, den Leuten zu schmeicheln. "Erst wer in Weiden auf der Bühne gestanden hat, kann mitreden." Ein geflügeltes Wort des Traunsteiners. Denn mit seinen Gästen tritt er in über 65 Städten auf. Für ausgelassene Partystimmung waren die "Dorfrocker" zuständig. Die Jungen Tenöre schlugen eher gefühlvolle Töne an.

Anna Carina Woitschack kam als singende Puppenspielerin daher. Die Marionette ist Stefan Mross übrigens wie aus dem Gesicht geschnitten. Der meisterte das Programm souverän. Egal ob als Doktor, Beamter, als Grantler: Der Oberbayer parodierte Außenseiter, suchte den Kontakt zum Publikum und fand immer wieder neue Wege und Möglichkeiten, seine Fans mit Spaß und jeder Menge Überraschungen zu begeistern.

Drei Stunden Show

Die Show "Immer wieder sonntags" war ein Potpourri aus Schlagern und Volksmusik und eine Breitseite aufs Zwerchfell. Und Mross nahm sich knapp drei Stunden Zeit dafür. Schon als Jugendlicher wurde er als Trompeter berühmt. Während der Sommermonate steht er im Europa-Park auf der Bühne. Den Winter nutzt er für seine Hallentournee. Und in jeder Show verlost er Karten für Rust.

Der Abend bot natürlich auch Claudia Jung jede Gelegenheit, in ihrem Repertoire zu wühlen. "Nicht nur eine Nacht", "Zwischen zwei Gefühlen", "Was kann mein Herz dafür". Die Blondine sang ihre Klassiker und erntete Riesenapplaus dafür. Am Schluss gab der Ex von Stefanie Hertel "seinen Weidenern" das große Versprechen, wiederzukommen. Denn Weiden sei eine der ersten Adressen. Als Dankeschön an seine Fans blies er auf seiner Trompete "Sierra Madre".
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