Stromnetz Weiden entfernt Freileitungen
16 800 Meter Kabel gekappt

Arbeiter einer Fachfirma aus Franken übernehmen den Rückbau der Freileitungen. Da die Kabel auch über die Südost-Tangente führen, wurde die Straße am Mittwoch für kurze Zeit gesperrt. Bild: Schönberger

Das Stromnetz in Weiden wird optimiert. 15 Kilometer Freileitungen will die Gesellschaft Stromnetz bis Ende des Jahres kappen. Robustere unterirdische Kabel ersetzen die Überlandleitungen. Am Mittwochvormittag wurde deshalb für kurze Zeit die Südost-Tangente gesperrt. Bauarbeiter einer fränkischen Spezialfirma zogen die Kabel aus den Masten, die vom ehemaligen Mitras-Gelände bis zum Umspannwerk in Schirmitz führen.

Auf knapp 2800 Metern entfernten die Arbeiter an diesem Tag etwa 16 800 Meter Kabel. Die Masten beseitigen sie, wenn die Böden vereist sind, um Flurschäden zu vermeiden. Aktuell liegt der Anteil der Überlandleitungen im Versorgungsgebiet Weiden noch bei rund 25 Prozent. Doch das soll sich ändern. Auch die Freileitungen über dem Sportplatz des Kepler-Gymnasiums, die entlang des Flutkanals bis nach Schirmitz führen, kommen bis Ende des Jahres weg. Bis etwa 2021 will die Stromnetz-Gesellschaft sogar noch einmal 27 Kilometer Leitungen zurückbauen. Das habe viele Vorteile, erklärt Katja Lindner vom Bayernwerk, das sich mit den Stadtwerken um das Stromnetz in Weiden kümmert: Unterirdische Kabel garantierten eine größere Ausfallsicherheit, weil Freileitungen anfälliger sind für Schäden durch Blitze und umstürzende Bäume. Schöner für die Landschaft sei es auch.
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