Tag gegen Rassendiskriminierung in Weiden
"Meine Hautfarbe ist dunkel, meine Seele nicht"

(Foto: Gabi Schönberger)

"Rassismus gefährdet die geistige und emotionale Entwicklung Ihrer Kinder." Mit diesen und ähnlichen Plakaten laufen Schüler bereits den Vormittag über durch die Fußgängerzone.

Der Aktionstag gegen Rassendiskriminierung am Mittwoch gipfelt in einer Kundgebung vor dem Alten Rathaus. Etwa 150 Teilnehmer - darunter Jugendliche aus allen drei Gymnasien, der Real- und Wirtschaftschule, aber auch viele Erwachsene - lassen sich von warmen Sonnenstrahlen verwöhnen und lauschen den Rednern. Auffallend oft zitieren diese das Grundgesetz. Oberbürgermeister Kurt Seggewiß nennt den Paragrafen aus Artikel 3 gegen Diskriminierung "unser Glaubensbekenntnis".

Geflüchtete appellieren unter viel Applaus dafür, sie nach ihrem Charakter und nicht nach ihrem Aussehen zu beurteilen. "Meine Hautfarbe ist dunkel, meine Seele nicht", sagt ein Junge aus Eritrea. Die Organisatoren Veit Wagner, Jost Hess und Hans-Peter Pauckstadt-Künkler freuen sich über soviel Solidarität in Weiden und weisen auf drängende Probleme in Deutschland und weltweit hin. 
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