07.02.2018 - 20:00 Uhr
Weiden in der Oberpfalz

Thermenwelt: Neue Dosieranlage für Chemikalien Wichtig fürs Wasser

Klar und sauber - so dürften die Besucher der Thermenwelt das Wasser in den Schwimmbecken mögen. Ein wichtiger Parameter für die Wasserqualität ist der pH-Wert. Den stellt nun eine neue, vollautomatische Anlage durch die Zugabe von Dosiermitteln ein.

Die Experten sind begeistert von der Anlage (von rechts): Daniel Giesl, Junior-Chef der Firma Giesl, Stadtwerke-Vorstand Johann Riedl, Senior-Chef Egon Giesl und Thermenwelt-Leiter Klaus Kunz. Bild: Schönberger
von ​Tina Sandmann Kontakt Profil

Die fünf Dosierpaneele geben auch ein Flockungsmittel ab. Am Filter bildet sich dadurch eine Flocke, die Keime und Schmutzkörper bindet. Eine Mess- und Regelanlage schaltet automatisch die Pumpen an. "Vorher war die Station eher einfach. Jetzt ist die Sicherheit für die Techniker verbessert, da die Anlage meldet, wenn etwas nicht stimmt. Auch eine Überdosierung wird vermieden. Damit sparen wir Chemie", sagte Klaus Kunz, Leiter der Thermenwelt, bei der Ortsbesichtigung. Das komme dem Personal und den Besuchern zugute. "Wir sind Ausbildungsbetrieb. Da müssen wir besonders auf einen guten Stand der Technik achten. Auf der neuen Anlage ist alles beschriftet und somit nachvollziehbar, auch für nicht erfahrene Azubis." Die Besucher profitierten von sauberem Wasser mit der richtigen Menge Chemikalien.

Die Dosieranlage sei auf dem neuesten Stand, sagte Egon Giesl, Senior-Chef der ausführenden Wasseraufbereitungsfirma Giesl aus Bärnau. "Früher war es für das Personal eine Schinderei, die schweren Kanister zu schleppen. Heute bleiben die Kanister stehen und werden aufgefüllt. Die Dosierung geschieht dann vollautomatisch." Die Techniker müssen unter anderem kontrollieren, ob die Pumpe funktioniert.

Das war nicht die letzte Modernisierung in der Thermenwelt. "Es wird viel neues kommen", sagte Johann Riedl vom Stadtwerke-Vorstand. "In den letzten zehn Jahren hatten wir im Schnitt pro Jahr ein Investitionsvolumen von 800 000 Euro. Wir haben viel Verschleiß, da müssen wir auch viel richten."

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