05.12.2017 - 20:10 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Thomas Heiduk kocht im ZDF Advents-Schlacht in der Küche

Im Herbst bekommt Thomas Heiduk einen Anruf vom Fernsehsender ZDF: Er ist erneut Kandidat für ein Adventsspezial der Kochsendung "Die Küchenschlacht". Heiduk sagt zu - und ist ab Montag, 11. Dezember, um 14.15 Uhr im ZDF zu sehen.

Der gebürtige Weidener Thomas Heiduk ist ab Montag in der ZDF-Kochsendung "Die Küchenschlacht" zu sehen. Bild: ZDF/Die Küchenschlacht
von ​Tina Sandmann Kontakt Profil

Heiduk war bereits im August 2016 bei der Sendung dabei. "Ich wusste damals nichts. Meine Mutter hat mich angemeldet", sagt der gebürtige Weidener. Der 34-Jährige kochte damals am ersten Tag Münchener Brezenschnitzel. An Tag zwei gab's einen bayerischen Salat mit Rinderfiletstreifen. Der dritte Tag stand unter dem Motto "Kochen mit Zutaten von der Streuobstwiese". Heiduk kreierte ein Lavendel-Honig-Eis mit Apfel-Blaubeer-Crumble. Eigentlich kein Problem für den 34-Jährigen. "Ich hatte ausgerechnet an diesem Tag eine Panne - mein Mikro ging kaputt. Das hat mich aus dem Konzept gebracht." Heiduk flog raus - doch Schuld war nicht das Mikro. Dem Juror Stefan Marquard war der Apfel zu sauer.

Jetzt startet er einen zweiten Anlauf. Was er kocht und ob er gewinnt, darf er nicht verraten. Und auch sonst fast nichts. Aber er erinnert sich gut an seine erste Teilnahme: "Es ist alles so, wie der Zuschauer es sieht. Es gibt keine Pausen während der Show, die Sendung wird in einem Zug gedreht. Die Kandidaten kommen 15 Minuten vorher ins Studio. Sie schauen, ob alle Zutaten da sind und orientieren sich. Dann geht's los." Moderator des Ehemaligen-Spezials ist der Koch Alexander Kumptner . "Ein ziemlicher Frauenschwarm in der Sendung", sagt Thomas Heiduk.

Mit den anderen Kandidaten hat sich Heiduk bei beiden Aufzeichnungen gut verstanden. "Der Wettbewerbsgedanke war nicht so groß. Klar war ich ehrgeizig. Aber der Spaß stand im Vordergrund." Und Spaß am Kochen liegt dem 34-Jährigen im Blut. Seine Oma und seine Mutter führten bis vor 16 Jahren das Restaurant "Zur Salzbrücke" in Weiden. "Ich bin aufgewachsen damit."

Was er nicht mag: Risotto. "Das schmeckt mir nicht und es gelingt mir auch nicht." Das ist das einzige, das Heiduk über die Adventssendung verrät: Am zweiten Tag wichteln die Kandidaten. Jeder bekommt von einem Rivalen ein Gericht, das er kochen muss. "Klar hatte ich Angst, dass ich Risotto machen soll." Musste er aber nicht.

Der Sieger des Ehemaligen-Spezials darf sein Preisgeld für einen guten Zweck spenden. Thomas Heiduk sagt zum Gewinner nichts. Außer: Seine Spende würde an den Regensburger Verein Strohhalm gehen, der sich für Obdachlose einsetzt.

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