Tragischer Unfall auf Großbaustelle
Arbeiter bangt um Finger

Symbolbild: Patrick Seeger/dpa

Bei einer Bohrung ereignete sich am Dienstag ein tragischer Unfall auf einer Großbaustelle im Stadtgebiet. Das teilt die Polizei mit. So griff ein Bauarbeiter gegen 15.15 Uhr zum Schlagbohrer.

Bei der Bohrung verfingen sich seine ordnungsgemäß getragenen Handschuhe im Bohrkopf und wickelten sich in Windeseile um den Hals des Schlagbohrers. "Da die Maschine eine gewisse Trägheit besitzt, hatte der Mann keinerlei Chance mehr, die Maschine zum Stillstand und somit seine Hände in Sicherheit zu bringen", erklärt Polizeisprecher Mario Schieder. Die Folge: Der Nachlauf der Maschine drehte dem Arbeiter das vordere Glied eines Fingers ab. Der Mann kam zur Versorgung ins Klinikum Weiden. "Ob das Glied gerettet werden konnte, ist nicht übermittelt." Dafür könne ein Fremdverschulden ausgeschlossen werden. Es handle sich um eine Verkettung unglücklicher Umstände.
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