06.03.2018 - 19:34 Uhr
Weiden in der Oberpfalz

Überraschend große Resonanz bei "Singstunde für alle" Die "Fischer-Chöre" des Seltmann-Hauses

Wer gerne singt, lebt länger - unter diesem Motto hatte der Singkreis des Maria-Seltmann-Hauses zu einer außergewöhnlichen Veranstaltung eingeladen. Leiterin Susanne Meichner konnte unerwartet viele sangesfreudige Besucher begrüßen. Auch das Servicepersonal war vom Andrang überrascht und hatte mit Kaffee- und Kuchentheke alle Hände voll zu tun.

Bei Kaffee und Kuchen erleben viele Besucher stimmungsvolle Stunden im Seltmann-Haus. Bild: Meichner
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Die neue Chorleiterin Friederike Kaiser hatte mit dem Singkreis 18 Lieder vorbereitet. Die Noten dazu hatte zum großen Teil Irmgard Ehrlich beschafft und überarbeitet. Als Musikant konnte ein passionierter Akkordeonspieler gewonnen werden: Hermann Lang sorgte für den richtigen Ton und verstand es, mit flottem und sicherem Spiel die 70 Besucher mitzureißen, so dass die Veranstaltungs-Premiere zu einem besonderen Erlebnis wurde.

Heute nur mehr selten gesungene alte Volkslieder wie "Hoch auf dem gelben Wagen" (unvergesslich interpretiert von Alt-Bundespräsident Walter Scheel), "Du, du liegst mir im Herzen", "Im schönsten Wiesengrunde", aber auch gängige Schlager-Oldies wie "Tulpen aus Amsterdam", "Capri-Fischer" und "Aus Böhmen kommt die Musik" ließen die Herzen der Amateursänger höher schlagen. Bei etwas schwierigeren Songs wie "Was kann schöner sein" ("Que sera") konnten die etwa 20 Mitglieder des Singkreises den Erfolg ihrer Probenarbeit unter Beweis stellen und den Gästen gesangliche Unterstützung geben. So bildete sich bald ein kräftiger Klangkörper, der zum Schluss - nach Meinung einiger Besucher - beinahe an den der "Fischer-Chöre" heranreichte. Auch schmissige Stimmungslieder wie der "Schneewalzer" und "Lustig ist das Zigeunerleben" durften natürlich nicht fehlen. Etwas wehmütig nahm man mit "Wahre Freundschaft soll nicht wanken" sowie "Kein schöner Land in dieser Zeit" Abschied nach einem stimmungsvollen und für viele Gäste nostalgisch berührenden Nachmittag.

Inge Stahl, ein Mitglied des Chores, hatte die Idee zu dieser Veranstaltung. Aufgrund der sehr positiven Resonanz wird man wohl für den Herbst eine Neuauflage vorbereiten. Durch das Programm führte mit unterhaltsamen Beiträgen Richard Walbert. Er hob die kulturfördernde und überregionale Bedeutung des Maria-Seltmann-Hauses hervor und forderte die Besucher auf, dem Singkreis Liedvorschläge für weitere "Sing-Nachmittage" zukommen zu lassen.

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