06.09.2017 - 20:00 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Uli Grötsch beim KAB-Kreisverband Drei Punkte für Mütter

"Die KAB-Sockelrente verhindert Altersarmut", "40 Jahre Arbeit bei einem Monatslohn von 2000 Euro brutto - Die KAB meint: Du hast mehr verdient" oder "Grundsicherung bedeutet Altersarmut". Uli Grötsch war der zweite Bundestagsabgeordnete, dem der KAB-Kreisvorstand den Klingelbeutel mit sozialen Forderungen unter die Nase hielt.

Der KAB-Kreisverband bombardierte Uli Grötsch beim jährlichen Gespräch mit sozialen Fragen. Bild: Kunz
von Autor UZProfil

Der SPD-Abgeordnete befasste sich mit den kritischen Fragen der Katholischen Arbeitnehmerbewegung. Themen waren die Arbeit 4.0 und das reformreife Bildungswesen in Deutschland. Natürlich stand auch das Rentensystem ganz oben auf der Agenda, der streitbaren Vorstandsmitglieder.

Gleich zu Beginn machte Grötsch deutlich, dass er hinter der Mütterrente stehe und sich für den noch fehlenden dritten Punkt im Rentensystem einsetzen werde. Deutlich gemacht wurde, dass Altersarmut viele Gesichter habe. Davon betroffen seien vor allem Menschen, die im niedrigen und mittleren Lohnsektor gearbeitet hätten.

Aber auch Erwerbsgeminderte und Langzeitarbeitslose sowie Menschen, die ihre Erwerbsarbeit wegen Pflege und Kindererziehung unterbrochen oder reduziert hätten. Dieser Personenkreis mache inzwischen die unschöne Erfahrung, im Ruhestand einmal zum Bittsteller degradiert zu werden.

Werde die aktuelle Rentengesetzgebung fortgeschrieben, drohe das Thema Altersarmut zum festen Bestandteil in Deutschland - einem der reichsten Länder der Welt - zu werden. Kreisvorsitzender Hermann Stadler machte deutlich, dass die KAB den Finger nicht aus der Wunde nehme: "Als Sozialverband werden wir immer wieder darauf hinweisen."

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