17.11.2017 - 11:54 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Umweltorganisationen warnen vor Folgen der Erderwärmung Demo der Eisbären

"Mehr als 20 Millionen Menschen fliehen vor Naturkatastrophen", erklären die Flyer, die flauschige, weiße Tatzen den Passanten in der Altstadt in die Hand drücken. Fast möchte man die Menschen in den riesigen Eisbären-Kostümen knuddeln. Doch den Teilnehmern der von Greenpeace angemeldeten Demo in der Innenstadt ist nicht nach Kuscheln zumute. Weidener Umweltorganisationen wollen sensibilisieren für die Inhalte, die gerade auf der Weltklimakonferenz in Bonn verhandelt werden. "Klimaflüchtling" steht auf ihren Schildern. Damit meinen sie zum einen die Bewohner von Inselstaaten oder auch der Nord- und Ostseeküste, die überschwemmt werden, oder die Almwirte, die immer mehr mit Trockenheit kämpfen müssen. Mit der Forderung "Recht auf Kälte" denken die Umweltorganisationen zum anderen an die Tiere, deren arktischer Lebensraum gefährdet ist. Nur mit einer Erderwärmung unter 1,5 Grad seien die "Flüchtlinge" noch sicher.

Sie sehen flauschig aus, doch den Eisbären ist es ernst. Umweltorganisationen weisen in der Fußgängerzone auf die desaströsen Folgen des Erderwärmung hin: "Klimaflüchtlinge", menschliche und tierische. Bild: Lukas Meister
von Beate-Josefine Luber Kontakt Profil
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