12.02.2017 - 16:46 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Valentinstag an Weidens Schulen Rote Rosen mit Musik

Valentinstag, der Tag der Liebe - und der roten Rosen. Seit Jahren können auch Schüler am 14. Februar ihre Liebsten mit einer Blume überraschen. Das aber hat nicht immer reibungslos funktioniert. Auch deshalb haben sich manche Schulen Alternativen überlegt.

Schokoherzen oder Rosen: Weidens Schüler machen sich an Valentinstag gegenseitig eine Freude. Bild: Schönberger
von Eva-Maria Hinterberger Kontakt Profil

Die Schüler der FOS/BOS waren in den vergangenen zwei Jahren mit der Qualität der gelieferten Rosen nicht zufrieden. Sie seien nicht schön gewesen, erklärt Jonas Meiler, Mitglied der Schülermitverantwortung (SMV), die diese Aktion organisiert. "Und wir haben keinen Blumenhändler gefunden, der uns schöne Rosen zu schülerfreundlichen Preisen anbieten konnte."

Die Schüler an der Gustav-von-Schlör-Schule haben sich deswegen was anderes überlegt: "Wir sind in den Supermarkt gegangen und haben Schokoherzen gekauft." Die können die Teenager nun innerhalb der Schule an ihre Liebsten verschicken. Nur: Die Herzen kämen nicht so gut an wie die Blumen in den Vorjahren, bedauert Meiler.

Am Kepler-Gymnasium verteilen die SMV-Mitglieder weiter Rosen. Genau 100 wurden vorbestellt. "Bei uns hat das Tradition", erklärt Schulleiterin Sigrid Bloch. Sie unterstützt die Aktion und stellt die Blumenüberbringer für den Zeitraum der Aktion frei. Dabei haben sich die "Keplerianer" etwas besonderes überlegt. "Die SMV-Mitglieder singen beim Verteilen der Rosen in den einzelnen Klassen", verrät Musiklehrerin Bloch. Welches Lied? Das erfahren die Klassen, wenn es soweit ist.

Der Gesang fehlt. Aber ahnlich rosig sieht es an der Pestalozzischule aus. 108 Rosen wurden dort vorbestellt, weiß SMV-Mitglied Aisha Geyer. Sie und ihre Kollegen organisieren die Aktion, damit ihre Mitschüler "was für die beste Freundin oder den heimlichen Schwarm haben". Die Rosenverteiler gehen durch die einzelnen Klassen, rufen die Namen der Schüler auf, die dann nach vorne kommen dürfen, um sich ihre Blume abzuholen.

Große Probleme, weil jemand enttäuscht oder neidisch war, keine Rose bekommen zu haben, hat es an den Schulen bisher nicht gegeben. "Vielleicht sind einzelne Mädchen enttäuscht, wenn die Freundin eine Rose bekommt, aber sie selbst nicht. Sonst war aber bisher nichts", betont Kilian Schönberger, Schülersprecher an der Hans-Scholl-Realschule.

An der Hans- und der Sophie-Scholl-Realschule werden zusammen 110 Blumen verteilt. "Wenn es gewünscht wird, lesen wir den Absender der Rose vor, es geht aber auch anonym." Auch an der Realschule habe es Überlegungen gegeben, etwas anderes zu Verteilen - zum Beispiel Herze mit Sprüchen. Da sei aber der Aufwand zu groß gewesen. "Wir sind großteils in der Abschlussklasse, und da die Vorbereitungen in die Unterrichtszeit gefallen wären, hat das nicht funktioniert."

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