Weidener Artilleristen bereiten sich auf Auslandseinsatz vor
Für Kosovo Kisten packen

Die Vorbereitungen für den Auslandseinsatz laufen. Die Einsatzkisten sind schon gepackt. Im Januar geht es in den Kosovo. Bild: Trott

Ein forderndes Jahr mit reichlich Übungen und Ausbildungen für die Weidener Artilleristen nähert sich dem Ende. Auch 2018 warten große Aufgaben auf die Soldaten. Die Taschen sind gepackt.

(pdtr) Schon ab Januar müssen sie Freunde und Familie zurücklassen. Es geht für bis zu sechs Monate in den Kosovo-Einsatz. "Das Artilleriebataillon 131 trägt die Verantwortung für mehrere Dienststellen und insgesamt rund 300 Dienstposten im Kosovo-Einsatz", erklärt Pressesprecher Sören Schmidtmann vom Artilleriebataillon 131. Die Weidener Artilleristen stellen 70 Soldaten, die restlichen 230 kommen aus ganz Deutschland.

Die Soldaten zwischen 20 und 50 Jahre bleiben bis zu sechs Monate im Kosovo. Die Aufgaben vor Ort sind umfassend. So werden etwa Kraftfahrer oder Fachleute der Fahrzeuginstandsetzung gebraucht. Deshalb sei auch die Vorausbildung, die hinter den Einsatzteilnehmern liegt, breitgefächert.

"Auf die grundsätzliche Einsatzvorausbildung der Soldaten, welche zum Beispiel Landeskunde, rechtliche Unterrichtungen, Sanitätsausbildung und militärische Befähigungen wie Patrouillen und Sicherungsaufgaben beinhaltet, baut die spezialisierte Ausbildung auf", sagt Hauptmann Schmidtmann. Diese Vorausbildungen fanden an den Standorten Weiden, Pfreimd und Roding statt.

Die Spezialausbildungen und Fachlehrgänge seien im gesamten Bundesgebiet durchgeführt worden. Bei diesen Kursen lernen die Soldaten die Fachkenntnisse und Fertigkeiten, die sie für ihre Aufgaben im Kosovo, aber auch im Inland benötigen. Dazu gehören unter anderem Einweisungen in Fahrzeuge, Kommunikations- und IT-Technik, aber auch Schulungen zu verschiedenen Waffensystemen.

Die Weidener Artilleristen lösen die Soldaten ab, die die kommende Weihnachtszeit und das Neujahrsfest statt im Kreise der Familie mit Kameraden in Pristina oder Prizren feiern müssen.

"Am 15. Januar findet der Verabschiedungsappell auf dem Oberen Markt in Weiden statt. Der Kommandeur des Artilleriebataillon 131 und der designierte Kontingentführer Oberstleutnant Christian Kiesel verabschiedet sich mit seinen Frauen und Männern beim Oberbürgermeister Kurt Seggewiß", erklärt der Pressesprecher.

Die Bevölkerung sei eingeladen, die Soldaten zu verabschieden. In den Folgewochen werden die Weidener nach und nach verlegt. Ihre Ausrüstung steht dann schon im Kosovo für sie bereit.
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