Weidener Enis Bayik Drittplatzierter bei Wahl des Magazins GQ
Ausgezeichneter Gentleman

Auf dem Treppchen: Enis Bayik (von rechts) wurde Dritter bei der Wahl des Magazins GQ zum "Gentleman 2017". Den ersten Platz holte sich Florian Molzahn vor Sami Falk. Bilder: Florian Reimann für GQ (2)

Ausgezeichneter Gentleman

Weiden. (pebr) Ein gebildeter Mann, der sich durch Charakter und Anstand auszeichnet - so lautet die Definition des Wortes "Gentleman". So einer ist Enis Bayik nun ganz offiziell. Der gebürtige Weidener hat bei der Wahl der Männerzeitschrift GQ zum "Gentleman 2017" bewiesen, wie viel Bildung, Charakter und Anstand in ihm stecken. Bei einem Urlaub habe er die Anzeige zum Wettbewerb gesehen, erzählt er. "Diese Chance wollte ich nutzen."

Für seine Bewerbung musste der Senior Sales Manager, der in München lebt und dort bei einer Immobilienfirma arbeitet, einige Fragen beantworten und Bilder von sich sowie ein Bewerbungsvideo einreichen. Dieses drehte er bei einem weiteren Urlaub in Prag, wo er seinen Geburtstag nachfeierte. "Ich dachte, das passt. Das war ganz lustig", berichtet er. Kurz darauf bekam der Reise-Liebhaber den Bescheid, dass er dabei sein würde.

Es folgte ein Telefon-Interview mit Fragen über seine Sportlichkeit, Eigenschaften, die er einem Gentleman zuordnen würde, sein Lebensmotto und die wichtigsten Dinge in seinem Leben. Auch hier konnte er offenbar begeistern: Bald gehörte er zu den Top-10-Finalisten - bei ursprünglich 111 Teilnehmern. Es folgte eine Abstimmung der GQ-Leser im Internet. "Das habe ich mit großem Abstand gewonnen. Das ging nur durch die tolle Unterstützung, auch von den Leuten aus Weiden", sagt er.

Damit kam der Fitness-Liebhaber ins große Finale in Bad Driburg in Nordrhein-Westfalen. Dort musste er eine Geschichte erzählen und dabei einen Cocktail mixen oder spontan Marken bewerben - und so aus Sicht der GQ-Verantwortlichen zeigen, dass er ein Gentleman ist. Außerdem mussten die Teilnehmer ihr Allgemeinwissen und ihre Sportlichkeit beweisen, etwa in einem Quiz.

"Dabei ging es um die Persönlichkeit und die Authentizität. Darum, wie echt man ist", beschreibt Bayik das Finale. Auch mit seinen Konkurrenten sei alles glatt gelaufen. "Ich habe kein Wettbewerbsgefühl gespürt. Wir waren schnell ein eingespieltes Team. Das waren alles anständige, angenehme Persönlichkeiten, echte Gentlemen eben." Für den Sieg reichte es dennoch nicht: Bayik belegte den dritten Platz. Das sei aber vollkommen okay. Um den Sieg sei es ihm ohnehin nie gegangen: "Ich wollte Erfahrungen sammeln und neue Leute kennenlernen."

Auch zuvor hatte Bayik schon Kontakte zur Modewelt: Er stand bereits für die Fitnessstudio-Kette "McFit" und die türkische Marke "Emino Tilo" vor der Kamera. Bayik stammt aus Weiden, wohnt mittlerweile aber in München. In seiner alten Heimat ist er dennoch gerne und oft. "Ich komme ungefähr alle drei Wochen nach Weiden. Meine ganze Familie und viele Freunde leben dort."
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