Weihnachtsandacht in der Schustermooslohe
Notunterkunft für heilige Familie

Fackeln in der Notunterkunft: Pater Richard von St. Felix (links) und "Initiative"-Chefin Ursula Barrois feiern mit vielen Gläubigen und Besuchern in der Schustermooslohe eine stimmungsvolle Andacht. Bild: R. Kreuzer

Viele Dutzend Kerzen leuchten den Besuchern den Weg. Er führt zu einem kleinen Altar, vor dem das Christuskind in der Krippe liegt. Ursula Barrois lenkt den Blick auf "ein Paar, das kein Dach über dem Kopf findet. Die Wohnungsnot ist groß. Weit vor der Stadt gibt es eine Notunterkunft. Dort finden sie Unterschlupf. Nur die Ausgegrenzten und Armen geben ihnen Beistand".

Die Chefin des Vereins "Initiative" fragt: "Was vereint all diese Menschen von damals mit uns heute? Der Glaube und die Hoffnung auf bessere Zeiten, dass Hilfe kommt." Ursula Barrois eröffnet die Andacht in der Notunterkunft Schustermooslohe. Das Motto lautet: "Gelassen(h)zeit". Dazu stellt Christa Lorenz fest, dass es nicht einfach sei, gelassen und ruhig zu bleiben. "Gelassenheit ist eine Lebenseinstellung. Dinge zu akzeptieren, die man nicht ändern kann, geduldig die Dinge zu ändern, die nicht mehr stimmig sind, und dankbar zu sein für das, was im Leben schön ist."

Mit dem Lied "Zu Bethlehem geboren" wartet die Familie Pröls - Sandro (Trompete), Walter (Tuba) und Lisa (Trompete) - auf. Nach einem Musikstück von Herbert Schmid verliest Pater Richard von St. Felix das Evangelium um die Geburt Jesu und beschwört den Glauben "auch jener Menschen, die Not haben". Weiter sagt er: "Dort, wo Menschen verzeihen, ist Bethlehem. Gott ist am Heiligen Abend in Augenhöhe zu den Menschen getreten."

Gemeinsam singen die Anwesenden "Oh Freude über Freude". Mit dabei auch die Stadträte Norbert Freundorfer und Josef Gebhardt. Das "Stille Nacht" im Schein der vielen Handfackeln sorgt für wundervolle Lichtblicke.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.