Delegation der japanischen Industrievereinigung "Yokohama-Viamare" bei BAM Maschinenbau GmbH
Japanische Gäste staunen

BAM-Geschäftsführer Marco Bauer (hinten links) zeigt den japanischen Gästen die neuen Betriebsräume. Bild: sbü

Es war eine Betriebsbesichtigung wie sie nicht alle Tage vorkommt. Eine Delegation der japanischen Industrievereinigung "Yokohama-Viamare" besuchte die BAM Maschinenbau GmbH in Weiden.

BAM-Geschäftsführer Marco Bauer führte die 19 Gäste durch das Unternehmen. Diese sahen sich die modernste Technologie nicht nur an, sie machten sich Notizen und fotografierten eifrig. Erst kürzlich war die BAM GmbH von Altenstadt ins Industriegebiet am Brandweiher umgezogen. "Wir haben jetzt viermal so viel Platz wie vorher", freut sich Marketingmanagerin Anna Pröls. "Und weil das Unternehmen so erfolgreich ist", erklärt der Geschäftsführer, "können wir jeden Monat zwei bis drei neue Mitarbeiter einstellen".

Beim Einsatz moderner Techniken wolle man immer zwei bis drei Jahre voraus sein. Bauer zeigte seinen Gästen deswegen fast nur Hochtechnologie im Sinne von Industrie 4.0. Darunter waren 3D-Drucker, Produktionsroboter und Messlabore zur Qualitätskontrolle des Unternehmensbereichs Präzisionsfertigung. Auch für die vielen individuellen Einzelaufträge im Sondermaschinenbau seien diese Technologien zwingend erforderlich, erläuterte Bauer. Um Crashtests zuverlässiger zu machen, entwickelte BAM besondere Bauteile für die Versuchsstationen. Robotertechnik wird im Unternehmen zusammen mit der technischen Universität München entwickelt. Staunen löste auch ein autonom fahrender Transportwagen aus. "Er holt selbstständig Ersatzteile und manchmal auch einmal ein Getränk", erklärte Bauer den Gästen. Die Software für den Transporter sei im Unternehmen entwickelt worden. Stolz berichtete der Geschäftsführer den Gästen auch von den Auszeichnungen seines erst vor sieben Jahren gegründeten "60-Mitarbeiter-Betriebs". So zum Beispiel vom "Hidden-Champion-Award" des Fernsehsenders n-tv.
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