19.09.2017 - 20:00 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Freisprechungsfeier von 133 Absolventen - Größte gruppe: Frisere Nachwuchs für die Handwerksbetriebe

Handwerker werden dringend gesucht. Deswegen dürften die 133 Absolventen der Sommergesellenprüfung nun auch die besten Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben.

Mit Stolz präsentieren die jungen Nachwuchskräfte des Handwerks ihren Gesellenbrief. Jetzt steht der Arbeitsmarkt ihnen offen. Bild: sbü
von Siegfried BühnerProfil

Wenn Handwerker ihre Ausbildung beendet haben, werden sie traditionell von ihren Verpflichtungen freigesprochen. So ging es auch den 133 Absolventen der Sommergesellenprüfung. In der Max-Reger-Halle erhielten 133 erfolgreiche Prüfungsteilnehmer ihren Gesellenbrief. Der stellvertretende Kreishandwerksmeister Josef Schlosser formulierte diese Freisprechung. Größte Berufsgruppe unter den zehn Handwerksberufen waren die Friseure. Mit 30 Absolventen lagen sie knapp vor den Elektronikern, Fachrichtung Automatisierungstechnik.

Danach folgten die Fachverkäufer im Bäckerhandwerk mit 21 und die Schreiner mit 19 erfolgreichen Absolventen. Insgesamt 149 Auszubildende hatten an der Prüfung teilgenommen. Landrat Andreas Meier, Schlosser und die Innungsobermeister ehrten die besten Prüfungsteilnehmer. Meier betonte, dass lebenslanges Lernen und ständige Fortbildung sehr wichtig seien. "Die großen Fragen von Gegenwart und Zukunft des 21. Jahrhunderts werden mit Bildung, Wissen und Nachhaltigkeit zusammenhängen", war sich der Landkreischef sicher.

Zwar wisse heute niemand wirklich genau, wie die Arbeits- und Berufswelt in 20 oder 30 Jahren aussehen wird. Eine Tendenz ließe sich jedoch voraussagen: Der Trend zur Höherqualifizierung halte an. Ebenso werde den jungen Menschen zunehmend mehr Flexibilität abverlangt, ebenso wie eine hohe Mobilität.

Die besten Absolventen

Von den 133 Absolventen waren einige die mit Bestnoten abschlossen. Jahrgangsbeste bei den Friseuren war Carmen Floß vom Ausbildungsbetrieb Evi Brenner in Waidhaus. Bei den Schreiner-Gesellen war der Überflieger Julian Weidner, ausgebildet wurde er bei der Arnold-Möbelmanufaktur in Luhe-Wildenau. Im Beruf Fachverkäufer-/in im Lebensmittelhandwerk (Bäckerei) gab es gleich zwei beste Prüflinge: Jennifer Schmid vom Ausbildungsbetrieb Wolfgang Spickenreither in Tännesberg hatte Bestnoten, genauso wie Andreas Straninger von der Firma Gregor Heitzer in Eschenbach. (sbü)

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