Mit Fremdsprachen die Welt entdecken

60 Absolventen haben einen Berufabschluss an den Sprachenschulen und der Sprachenakademie der Europaberufsschule Weiden erworben. Bild: sbü

Die Exportwirtschaft kann sich freuen. 60 Absolventen mit den Abschlüssen Fremdsprachenkorrespondent, Euro-Korrespondent und staatlich geprüfter Übersetzer und Dolmetscher haben ihre Ausbildung abgeschlossen und starten ins Berufsleben.

Im Zeitalter der Globalisierung werden Fremdsprachenkenntnisse immer wichtiger. An den Berufsfachschulen für Fremdsprachenberufe und der Dolmetscher-Akademie lernt man nicht nur Fremdsprachen, sondern erreicht gleichzeitig Berufsabschlüsse mit ausgezeichneten Arbeitsmarktchancen. Studiendirektor Alois Pecher verabschiedete die Absolventen mit dem Satz: "Jetzt beginnt für Sie die Zeit der Eigenverantwortung."

In der Abschiedsansprache blickte er auf Ausbildungszeiten von bis zu fünf Jahren zurück. Diese Zeit vergeht, wenn jemand alle Stufen der von der Europaberufsschule Weiden geführten Sprachenschulen und Sprachenakademie durchwandert. Dann wird man das Zertifikat eines staatlich geprüften Dolmetschers bekommen. Elf Mal konnte Oberstudiendirektorin Brigitte Ross als zuständige Abteilungsleiterin für die gesamte Sprachenschule diese Urkunde in diesem Jahr überreichen.

Sie qualifiziert sogar zum Masterstudium an der Partneruniversität in Lancashire in England. Auch aktuell studiert ein Absolvent aus Weiden in England. In seinem Rückblick würdigte Pecher die zahlreichen Auslandserfahrungen, die mit den Ausbildungen an den Sprachenschulen verbunden sind. Im Bericht tauchten Städtenamen wie London, Granada, Madrid und Paris auf. "Bei den mehrwöchigen Fortbildungen sollte auch Verständnis für andere Lebensformen geweckt werden", stellte er fest. Damit würde die Motivation gefördert, "sich als Global Player zu verstehen und so die Bandbreite der beruflichen Möglichkeiten zu nutzen".

Mit "Anerkennung und Bewunderung" verwies Pecher auch auf ein besonderes "bayernweites Novum" an der Berufsfachschule für Fremdsprachenberufe. Bisher sei es üblich gewesen, dass Schüler nur in einer Fremdsprache Vorkenntnisse besitzen müssen. In diesem Jahr wäre die erste Abschlussklasse mit zwei "ersten Fremdsprachen" fertig geworden. Nicht wie an anderen Berufsfachschulen üblich in drei, sondern in zwei Jahren sei dieser Unterrichtsstoff bewältigt worden.
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