16.02.2017 - 15:30 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Mit Halbjahreszeugnis jetzt Bewerbungsprozess starten: Früh um Ausbildungsplatz kümmern

Planung ist das halbe Leben: Jugendliche sollten sich frühzeitig um einen Ausbildungsplatz kümmern, damit sie keine Bewerbungsfristen verpassen. Zu welchem Zeitpunkt sie sich genau bewerben müssen, hängt von der Ausbildungsstelle, sowie den Vorgaben des Arbeitgebers ab. Einige Firmen vergeben die Ausbildungsplätze schon frühzeitig, informiert das Berufswahlmagazin "Planet Beruf" der Bundesarbeitsagentur.

Jugendliche sitzen im Berufsinformationszentrum BIZ der Agentur für Arbeit vor Monitoren. Mit den letzten Halbjahreszensuren beginnt die Bewerbungsphase für die Ausbildungsplätze im Herbst. Bild: dpa
von Ausbildungs PerspektivenProfil

Viele Schüler haben gerade ihre Halbjahreszeugnisse bekommen. Für die Abschlussklassen markiert dies den Beginn der heißen Bewerbungsphase: Wer im Sommer eine Ausbildung beginnen möchte, sollte spätestens jetzt seine Unterlagen an Unternehmen schicken, rät die Arbeitsagentur Suhl.

Viele Firmen haben bereits mit der Auszubildenden-Suche begonnen. Wer sich unsicher ist, ob die Bewerbungsunterlagen korrekt sind, kann sie von einem Berufsberater der Arbeitsagentur überprüfen lassen. Einen Termin beim Berufsberater bei der Arbeitsagentur vor Ort können Jugendliche telefonisch unter der Nummer 0800/455 55 00 vereinbaren.

Wer eine Ausbildung bei einer Bank, einer Versicherung, in einem größeren Betrieb oder im öffentlichen Dienst machen will, muss sich in der Regel bereits im Februar des vorletzten Schuljahres bewerben. Für eine Ausbildung in den meisten Großbetrieben beginnt die Bewerbungsphase zum Ende des vorletzten Schuljahres. Dann müssen Jugendliche auch ihre Bewerbung für einige schulische Ausbildungsberufe abschicken. Einige weiterführende Schulen nehmen Bewerbungen im Februar des letzten Schuljahrs an.

Als Faustregel sollten Schüler sich merken, dass sie sich für eine Ausbildung etwa ein Jahr vor Lehrbeginn bewerben sollten. Manche Großunternehmen beginnen mit der Auswahl des Nachwuchses zum Teil sogar noch eher. Darauf weist das Portal studienwahl.de hin. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt der Bundesländer und der Bundesarbeitsagentur. (dpa/tmn)

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