OTH vergibt Preise an beste Absolventen und besonders engagierte Studierende
Mehr als ein Studium

Kostbares "Christkindl". Die OTH zeichnet die besten Absolventen und besonders engagierte Studierende aus. Im Bild die Preisträger und ihre Sponsoren. Bild: sbü
 
OTH-Kanzler Ludwig von Stern begrüßte bei der OTH-Preisträgerfeier 2016 Preisträger und Ehrengäste

Bestenehrung an der OTH ist immer auch ein Stück Werbung für die Hochschule. Was die Bildungseinrichtung für die Region leistet, wird bei dieser Gelegenheit besonders deutlich.

(sbü) Kurz vor Jahresende blickte die OTH Amberg-Weiden auf 2016 zurück. "Was waren die herausragendsten Leistungen?", fragte Kanzler Ludwig von Stern. Die Antwort wurde im Neuen Hörsaal gegeben. Ausgezeichnet wurden nicht nur Absolventen, sondern auch andere Gruppen, die auf dem Campus aktiv sind. Die Preise seien "Ausdruck des Erfolgs der Hochschule". Schließlich habe die Hochschule beigetragen, dass aus der Oberpfalz eine Aufsteiger- und Boomregion geworden sei.

Ganz oben in der Liste der Auszeichnungen stand der mit 10 000 Euro dotierte Preis für das beste Projekt des Jahres. Die Auswahlkommission hat sich für "Integration.kreativ" entschieden. Studierende arbeiteten mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen unter Leitung von Professorin Dr. Nailja Luth und Laboringenieur Tak San Chiu. Unter dem Motto "Bilder sprechen eine Sprache" wurden Fotografien, Videos und Computeranimationen erstellt. Darin erzählen die Flüchtlinge ihre persönliche Geschichte. In mehreren Workshops wurden sie mit Computer, Kamera und Bildbearbeitung vertraut gemacht. Auch wurde ihnen gezeigt, wie man eine Bewerbung schreibt.

Für drei Preise waren 3000 Euro ausgesetzt. Den Preis "Auf dem Campus" erhielten Elisabeth Donat und Cornelia Ott für ihre zahlreichen Engagements, etwa in Fachschaft, Konvent oder Medienarbeit. Das Team der Hochschulbibliothek wurde unter anderem für seinen 24-Stunden-Service mit dem Preis "Im Service" ausgezeichnet. Die Professoren Dr. Günter Kummetsteiner und Dipl.-Ing Ulrich Müller erhielten unter anderem für SAP-Projekte mit Studenten die Auszeichnung "In der Lehre".

Für die besten Studienabsolventen gab es 14 Förderpreise, dotiert zwischen 500 und 1500 Euro, gestiftet von den Hochschulfördervereinen, Constantia Hueck Folien, Sparda Bank Ostbayern Filiale Weiden, VDI, Siemens AG, Förderstiftung der Sparkasse Amberg-Sulzbach, Anwälte Meissner/Bolte sowie dem Förderverein Fraunhofer Institut in Sulzbach-Rosenberg.

Als Beispiel für eine erfolgreiche Karriere ehemaliger Preisträger stellte Vizepräsident Müller den Diplom-Ingenieur Gregor Spuhler vor. Der Preisträger 2004 ist heute "Director Quality Management Systems" bei Nexans autoelectric, zuständig weltweit für 30 Standorte. Spuhler, inzwischen auch Lehrbeauftragter, berichtete aus seinem beruflichen Leben. Profitiert habe er vor allem, dass es an der OTH "keine Lehre im Elfenbeinturm gibt". Musikalisch umrahmt wurde die Feier von der FOS/BOS-Schulband "After School".

Die Förderpreisträger: Marina Bächer (Betriebswirtschaft), Manuel Stich (Medizintechnik), Ina Meidenbauer und Bianca-Maria Bodenmeier (Handels- und Dienstleistungsmanagement), Christoph Haller (Maschinenbau), Alexander Gercikow (IT und Automation), Stefan Schumann (Kunststofftechnik), Maximilian Weiß und Philipp Heß (Elektro- und Informationstechnik),Nadine Winter (Medienproduktion-/Medientechnik), Matthias Scholz und Michelle Küppers (Patentingenieurwesen), Wolfgang Höfer (Umwelttechnologie) und Sebastian Müllner (Umwelttechnik).
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.