Rot-Kreuz-Haus mit Rettungswache in Neustadt/WN kommt
Auch Präsidium in München ist dafür

Die Brandschutzwand steht. Das größte Bauprojekt des BRK-Kreisverbands, der Neubau eines Rot-Kreuz-Hauses mit Rettungswache in Neustadt, soll spätestens im Frühjahr 2018 abgeschlossen sein. Bild: le

Altglashütte/Weiden. Nun steht es fest. Auch das Präsidium des Bayerischen Roten Kreuzes in München hat keine Einwände gegen den Neubau eines Rot-Kreuz-Hauses mit Rettungswache in Neustadt/WN. Errichten will ihn der BRK-Kreisverband Weiden/Neustadt auf dem eigenen Grundstück. Die Gesamtbaukosten sind mit 1 315 000 Millionen Euro veranschlagt.

Präsident Theo Zellner teilte Kreisvorsitzendem Simon Wittmann den einstimmigen Beschluss des Präsidiums vom 20. Juli schriftlich mit. Direktor Franz Rath und Schatzmeister Gerhard Kneidl berichteten nun von den Details in der Sitzung in der Bergwachthütte Altglashütte unter Vorsitz Wittmanns.

Demnach genehmigte das Präsidium dem Kreisverband einstimmig die dazugehörige Finanzierung mit einem neuen Eigenmitteleinsatz von 1 315 000 Millionen Euro ohne Darlehensaufnahme. Bisher wurden Baukosten in Höhe von 1 244 000 Millionen errechnet. Um eine Nachfinanzierung zu vermeiden, wurden die Kosten der Außenanlagen mit rund 71 000 Euro berücksichtigt und vom Vorstand genehmigt.

Nach dem derzeitigen Baustand muss davon ausgegangen werden, dass die geplante Fertigstellung des Bauprojekts nicht vor Ostern 2018 sein wird, berichteten Wittmann und Rath. Demzufolge ist zuvor auch kein Bezug möglich.

In den Seniorenwohn- und Pflegheimen in Erbendorf, Eschenbach und Hammergmünd werden neue Telefon- und Rufanlagen eingerichtet. Kreisgeschäftsführer Rath machte deutlich, dass die bisherigen Anlagen von verschiedenen Firmen überholt sind. Nunmehr werden Telefonanlagen und Rufanlagen in eine Hand bei der Firma "K+B Expert" in Cham gegeben. Die Auftragssumme beläuft sich auf über 145 000 Euro.

Die Jahresbeiträge der rund 8000 Mitglieder im Kreisverband werden sich ab 2018 um rund 36 500 Euro erhöhen. Die Kreisvorstandschaft freute sich, dass es diesbezüglich keinen Ärger gegeben habe. Das befriedigende Ergebnis sollte für die kommenden Jahre ausreichen, so dass in der Folge an eine generelle Erhöhung der Mitgliedsbeiträge nicht zu denken sein wird. (Hintergrund)
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