Schicksalstage für Weidener Werkstattkette
Erbittertes Ringen um Senkung der Miete für 273 Filialen von ATU

(Foto: Wilck)

Die Zukunft der Werkstattkette ATU entscheidet sich in diesen Tagen: Hinter den Kulissen ringen die Beteiligten um eine deutliche Senkung der Miete für 273 Filialen. Die drastische Reduzierung der "Wuchermieten", die um bis zu 100 Prozent über dem Marktpreis liegen sollen, ist Voraussetzung für die geplante Übernahme durch die französische Mobivia Group zum Jahresende.

Nach vertraulichen Insider-Informationen läuft in dieser Woche eine entscheidende Frist aus. Es geht um die Einsparung eines zweistelligen Millionenbetrags im Jahr, den die Mietanpassung bringen soll. ATU-Gründer Peter Unger hatte 2005 die Immobilien an die Gesellschaft Lino verkauft, hinter der wiederum die Deutsche Bank und der Hedgefonds Davidson Kempner als Kreditgeber stehen. "Die Verhandlungen mit unseren wesentlichen Vermietern befinden sich in der Endphase. Wir gehen unverändert davon aus, dass eine Lösung kurzfristig möglich ist", ließ am Dienstag ATU verlauten. Scheitern die Verhandlungen, ist schlimmstenfalls eine Insolvenz nicht mehr ausgeschlossen.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.